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25 % der Organisationen geben an, nicht über die richtige Technologie für kollaborative Projektarbeit zu verfügen. Das ist eine aufschlussreiche Erkenntnis, die erklärt, warum manche Projektmanagement-Software eher als Rätsel denn als Lösung empfinden und nach einer Antwort suchen, was Projektmanagement-Software eigentlich macht.

Warum machen Tools, die eigentlich dazu entwickelt wurden, das Projektmanagement zu vereinfachen und Teammitglieder zu unterstützen, dieses oft komplizierter? 

5 Gründe, warum der richtige Einsatz von PM-Software so schwierig ist

5 Gründe, warum es schwierig ist, PM-Software gut zu nutzen
Hier sind einige Faktoren, die die Nutzung von Projektmanagement-Software erschweren.

Projektmanagement-Software rationalisiert die Projektplanung, Umsetzung und Nachverfolgung. Es gibt viele Gründe, warum wir Projektmanagement-Software verwenden.

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Viele benötigen jedoch Hilfestellung, um diese Tools effektiv und umfassend zu nutzen. Häufige Probleme sind unter anderem eine steile Lernkurve, eine benutzerunfreundliche Oberfläche sowie das Fehlen eines gemeinschaftlichen Auswahlprozesses und fehlende Akzeptanz im Team.

1. Eine steile Lernkurve

Ein wesentliches Hindernis ist manchmal die Software selbst – ein echtes Paradoxon. Dieses glänzende neue Tool soll all unsere Probleme lösen.

Trotz sorgfältiger Recherche bei der Toolauswahl ist die Software manchmal zu überwältigend aufgrund einer steilen Lernkurve (und zwingt Teams aus ihrer vertrauten Excel-Komfortzone heraus). 

Wenn die Funktionsliste des Projektmanagement-Tools zu lang ist, kann es lange dauern (und Anleitung erfordern), bis man es beherrscht. Ohne einen sinnvollen Onboarding-Plan fühlen sich Teammitglieder dann entmutigt. 

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2. Fehlender gemeinschaftlicher Auswahlprozess 

Entscheider sollten Projektmanager am Auswahlprozess für Projektmanagement-Tools beteiligen – andernfalls führt dies oft zu erheblichem Mehraufwand und Widerstand bei der Einführung. Die Erstellung einer Projektmanagement-Software-Ausschreibung (RFP) kann hierbei helfen.

Projektmanager und Projektteammitglieder können während des Auswahlprozesses wertvolle Einsichten liefern, besonders in Bezug auf Aufgabenverwaltung, benutzerfreundliche Oberflächen und essenzielle Managementfunktionen. 

Daher ist es schwierig, im Onboarding-Prozess wirkliches Commitment zu gewinnen. Entscheider setzen oftmals andere Prioritäten und berücksichtigen nicht alle nötigen Fähigkeiten, um Termine, Verantwortlichkeiten, Überschneidungen und die Reihenfolge von Aufgaben visuell zu vergleichen. 

Einige Projektmanager nutzen dafür Gantt-Diagramme oder Kanban-Boards, andere hingegen verpassen völlig die Chance auf visuelle Vergleichsanalysen. Diese Nachlässigkeit kann sowohl die Funktionalität des Tools als auch die Bedürfnisse des Teams verfehlen.

3. Fehlende Systemintegration

Eines der zentralen Probleme bei der effektiven Nutzung von Projektmanagement-Software ist die Systemintegration. Wenn Teammitglieder mehrere Projektplanungs-Tools oder verschiedene Bereiche nutzen, um Zugriff auf wichtige Unterlagen zu erhalten, Aufgaben zu verwalten und Zeitpläne visuell zu vergleichen, entstehen oftmals Inkonsistenzen zwischen diesen Silos. 

Die Möglichkeit, Informationen auf einer zentralen Plattform zu bündeln, ist von unschätzbarem Wert. Gerade für Teams, die komplexe Projekte steuern, ist es heute unverzichtbar, die wichtigsten Funktionen der Projektmanagement-Tools in bestehende Systeme integrieren zu können. Fehlende Systemintegration führt zu fragmentierten Arbeitsabläufen, Effizienzverlust und einer schlechten Projektrendite (ROI). 

Die ideale Projektmanagement-Software sollte benutzerfreundliche Funktionen und Kollaborationstools bieten, die problemlos mit der bestehenden Tool-Landschaft des Unternehmens verbunden werden können und in Ihr Budget für Kollaborationssoftware passen.

4. Grenzen bei der Anpassung

Ein weiteres großes Hindernis sind die Anpassungsgrenzen von Projektmanagement-Software. Zwar bieten diese Tools eine Vielzahl wichtiger Funktionen, sie müssen aber oft an die individuellen Abläufe verschiedener Teams angepasst werden können. 

Die Möglichkeit, Ergebnisse zu individualisieren und Abläufe spezifisch auf die Anforderungen von Stakeholdern oder das jeweilige Projekt zuzuschneiden, ist unerlässlich, damit ein Tool wirklich benutzerfreundlich ist. Mit dieser Flexibilität können Teams die Funktionen von Workflow-Management-Software optimal nutzen und Projekte umfassend steuern.

Diese Gründe unterstreichen, wie wichtig es ist, alle Beteiligten während des Auswahlprozesses einzubeziehen und sicherzustellen, dass die ausgewählte PM-Software zu den Bedürfnissen des Teams und zu den Abläufen im Unternehmen passt.

Diese Herausforderungen erfordern einen strategischen Ansatz bei Schulungen, Anpassungen und Change Management, damit Teammitglieder das Tool optimal nutzen können.

5. Unfreundliche Benutzererfahrung

Befindet sich Projektmanagement-Software noch in den frühen Produktstart-Iterationen oder ist schlecht gestaltet, kann dies zu einer frustrierenden Erfahrung führen.

Funktionsüberladung, schwieriger Datenimport, fehlende Systemintegration, schlechtes Oberflächendesign, wenig intuitive Steuerung, verwirrende Navigation und fehlende Schlüsselfunktionen – all diese Faktoren tragen zu einer miserablen Benutzererfahrung bei, was zu Fehlanwendung und Ablehnung des Tools führt.

Wie erkennt man, welche Projektmanagement-Software die richtige ist?

Die Auswahl der besten Projektmanagement-Software ist eine entscheidende Entscheidung, die von unterschiedlichen Faktoren abhängt.

Die richtige Projektmanagement-Software auszuwählen, erfordert Recherche. Wer versteht, wie Projektmanagement-Software funktioniert und weiß, welche wesentlichen Eigenschaften am wichtigsten sind, kann die Entscheidung leichter treffen. Nachfolgend finden Sie einen umfassenden Leitfaden zur Auswahl der passenden Projektmanagement-Software:

  • Analyse des Aufgabenmanagements: Überprüfen Sie die Fähigkeiten der Software im Aufgabenmanagement. Unterstützt sie Gantt-Diagramme, Scrum-Methoden oder Kanban-Boards? Stellen Sie sicher, dass sich die Funktionen zur Aufgabenverteilung, Terminierung und Bearbeitung nahtlos in den Arbeitsstil Ihres Teams einfügen.
  • Überprüfung der Tools: Schauen Sie sich die Collaboration-Tools der Software an. Diese sollten den Echtzeit-Austausch von Updates und Informationen zwischen den Beteiligten fördern. Achten Sie auf Funktionen, die die Kommunikation erleichtern und Teamarbeit stärken.
  • Anpassungsfähigkeit und Flexibilität: Prüfen Sie die Anpassungsoptionen der Software. Lässt sie sich auf Ihre Methoden oder Frameworks zuschneiden? Werden Meilensteine, Leistungen und Abhängigkeiten effektiv abgebildet und gesteuert? Das richtige Tool passt sich Ihrer Projektmanagement-Methode an.
  • Dashboard- und Reporting-Einblicke: Analysieren Sie die Dashboards und Berichtsfunktionen der Software. Unterstützen diese fundierte Entscheidungen? Die Software sollte Auswertungsfunktionen mit nützlichen Erkenntnissen bieten, die zu Ihren Zeitplänen und Zielen passen.
  • Testphase: Führen Sie mit Ihrem Team eine Testphase durch. Sammeln Sie Feedback zu Automatisierungsfunktionen, Effizienz beim Aufgabenmanagement und allgemeiner Bedienbarkeit. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Praxistauglichkeit und langfristige Eignung des Tools zu bewerten. 
  • Kosten-Nutzen-Analyse: Vergleichen Sie die Kosten der Software mit ihren Vorteilen. Bietet sie zeitnahe Vorteile, die die Investition rechtfertigen? Berücksichtigen Sie sowohl unmittelbare als auch langfristige Auswirkungen auf die Produktivität Ihres Unternehmens. Das richtige Tool spart Geld, erhöht die Projektdynamik und steigert die Erfolgsraten.

Wenn Sie diese strengen Bewertungskriterien für PM-Software berücksichtigen, können Sie eine Projektmanagement-Software wählen, die einfach zu bedienen ist, Ihren aktuellen Anforderungen entspricht und das Potenzial hat, mit dem Wachstum und den sich ändernden Bedürfnissen Ihrer Organisation mitzuwachsen.

6 Profi-Tipps, um mehr aus Ihrer PM-Software herauszuholen

Um die Nutzung Ihrer PM-Software zu optimieren und sicherzustellen, dass Ihr Team alle Funktionen umfassend ausschöpft, beachten Sie diese Expertentipps für das Arbeiten mit Ihrem Projektmanagement-System:

  • Führen Sie eine gründliche Bedarfsanalyse durch: Beginnen Sie Ihren Weg mit einer umfassenden Bedarfsanalyse. Eine Bedarfsanalyse klärt die Methodik und die erforderlichen Ergebnisse Ihres Projekts, stimmt die wichtigsten Funktionen der PM-Software auf die Anforderungen Ihres Teams ab und verhindert Scope Creep.
  • Bevorzugen Sie cloudbasierte Lösungen: Cloudbasierte PM-Software erleichtert das Onboarding und bietet eine benutzerfreundliche Erfahrung mit einer minimalen Lernkurve. Ihre Echtzeit-Updates und die Zugänglichkeit erhöhen die Produktivität der Teammitglieder. Bedenken Sie, dass Unternehmen in stark regulierten Branchen möglicherweise verpflichtet sind, On-Premise-Projektmanagement-Software einzusetzen.
  • Setzen Sie auf intuitive Bedienbarkeit: Wählen Sie ein intuitives PM-Tool, das Ihren Arbeitsablauf unterstützt. Die Anpassung sollte unkompliziert sein, mit benutzerdefinierten Feldern, die sich Ihren Zeitplänen und Entscheidungsprozessen anpassen.
  • Konzentrieren Sie sich auf Skalierbarkeit: Wählen Sie eine PM-Lösung, die mit Ihrem Unternehmenswachstum mitwächst und einen erweiterten Projektumfang und zusätzliche Beteiligte (z. B. Projektmanagement-Software für kleine Unternehmen) sowie Ressourcenmanagement und Ressourcenzuweisung bewältigen kann.
  • Setzen Sie auf Mobilität: Eine mobil-optimierte PM-Plattform ermöglicht Ihrem Team eine effektive Zusammenarbeit mit Nachrichten- und Dateiaustausch auf verschiedenen Geräten.
  • Nahtlose Integration von Anwendungen: Stellen Sie sicher, dass Ihre PM-Software sich problemlos mit anderen von Ihnen genutzten Kollaborationstools integrieren lässt, um ein nahtloses Ökosystem für Ihre Projekte zu schaffen.

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