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Key Takeaways

Effiziente Workflows, erfolgreiche Projekte: Klare Dokumenten-Workflows erhöhen die Transparenz und steigern die Wahrscheinlichkeit, Projekte termingerecht, im Budget und gemäß dem vorgegebenen Umfang zu liefern.

Wer macht was: Ein klarer Prozess mit festgelegten Rollen und Verantwortlichkeiten sorgt dafür, dass das Team seine Aufgaben kennt – für einen reibungslosen Workflow und weniger projektbezogene Verwirrung.

Im Rahmen bleiben leicht gemacht: Deutlich definierte Abläufe helfen, den Projektumfang einzuhalten und verhindern unnötige Erweiterungen oder Abweichungen, die zu verpassten Deadlines oder Budgetüberschreitungen führen können.

Effiziente Dokumenten-Workflows können Sie dabei unterstützen, Ihr Projekt erfolgreich zu managen. Mit einem klaren Prozess, wer wann woran arbeitet, erhalten Sie mehr Transparenz über Projektanforderungen, den Leistungsumfang und die Aufgabenverteilung – das wiederum hilft Ihnen, Projekte termingerecht, im Budget und im vorgegebenen Rahmen zu liefern. 

Ihre Dokumenten-Workflows verwalten Sie mit Workflow-Management-Software.

Was ist ein Dokumenten-Workflow?

Ein Dokumenten-Workflow ist ein Prozess, der zeigt, wie Dokumente in einer Organisation bewegt werden. Die Schritte können das Erstellen, Überprüfen und Überarbeiten des Dokuments, die finale Freigabe, die Veröffentlichung und die Archivierung umfassen.

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Der Workflow sollte außerdem Rollen und Verantwortlichkeiten klar definieren, während das Dokument durch den Prozess geführt wird.

Warum sind Dokumenten-Workflows wichtig?

Dokumenten-Workflows sind wichtig, weil sie Klarheit schaffen. Sie definieren, wer was bis wann erledigt.

Ohne einen Dokumenten-Workflow kann es zu widersprüglichem Feedback oder Überarbeitungen kommen, was Ihren Zeitplan gefährden kann. Das kann passieren, weil beispielsweise ein wichtiger Stakeholder keine Gelegenheit zur Überprüfung oder Freigabe hatte oder weil es keinen offiziellen Freigabeprozess gab.

Dokumenten-Workflows oder Dokumentenmanagement-Prozesse unterscheiden sich von allgemeinen Workflows dadurch, dass sie viel spezifischer sind. Während Ihre allgemeinen Workflows einen groben Prozess für die Arbeit in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Agentur beschreiben, geht ein Dokumenten-Workflow deutlich tiefer ins Detail und ist granularer.

Das mag nach zu viel Aufwand klingen, hilft Ihnen aber dabei, Ihre Entscheidungswege und die Weiterleitung von Dokumenten zu straffen sowie Engpässe zu vermeiden, die dokumentenspezifische oder projektbezogene Verzögerungen verursachen können.

Beispiele für Dokumenten-Workflows

Wenn Sie Dokumentenmanagement-Workflows für Ihr Unternehmen erstellen, kann es helfen, sich zunächst einige reale Workflow-Beispiele anzuschauen.

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Onboarding-Dokumente für Kunden oder Teammitglieder

Beim Onboarding eines neuen Kunden oder Teammitglieds tragen viele verschiedene Personen zu den Dokumenten bei, die den Prozess steuern – darunter Personalwesen, Finanzen, Betrieb und das Projektteam.

Der Team-Workflow könnte beispielsweise wie folgt aussehen:

  • Der Recruiter, Vertriebsmitarbeiter oder die Personalverantwortliche verfasst ein Begrüßungsschreiben
  • Weitere Teammitglieder fügen Dokumente hinzu, die gelesen oder ausgefüllt werden müssen, zum Beispiel ein Mitarbeiterhandbuch, Umfragen zur Bedarfsanalyse, Personalunterlagen und Verträge
  • Der Projektmanager oder Teamleiter überprüft die Dokumente, um sicherzustellen, dass sie zusammenpassen und nichts fehlt
  • Falls etwas fehlt, werden die Dokumente zur Überarbeitung zurückgegeben
  • Nach Abschluss der Überarbeitungen wird das Dokument freigegeben
  • Der Ansprechpartner für den Kunden oder das Teammitglied versendet die Dokumente
  • Der Projektmanager legt im Projektmanagement-Tool, Dokumentenmanagement-Tool oder CRM eine Aufgabe an, um die Dokumente jährlich zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren

Pressemitteilungen

Pressemitteilungen sind ein gutes Beispiel für Dokumente, die einen klaren Workflow und Freigabeprozess benötigen. Sie sind normalerweise äußerst zeitkritisch – das Zeitfenster für Presseberichterstattung zu einem aktuellen Ereignis ist recht kurz.

Obwohl der Workflow recht einfach ist, möchten Sie und Ihr Team vielleicht einen Zwischenschritt einbauen, um Prüfer oder Genehmiger frühzeitig zu informieren, dass das Dokument ansteht und zügig bearbeitet werden muss. 

Ihr Workflow könnte also folgendermaßen aussehen:

  • Das Team entscheidet, dass eine Pressemitteilung versendet werden soll
  • Das Team entscheidet über den thematischen Aufhänger
  • Der Texter verfasst die Pressemitteilung
  • Eine Führungskraft prüft die Pressemitteilung (in der Regel noch am selben oder am nächsten Tag)
  • Der Texter nimmt alle notwendigen Überarbeitungen der Pressemitteilung vor
  • Die Führungskraft nimmt eine abschließende Prüfung vor und genehmigt das Dokument
  • Die Pressemitteilung wird an relevante Journalisten versandt

Website-Landingpages

Eine Website-Landingpage ist ein weiteres gutes Beispiel für ein Dokument, das von einem formellen Workflow und einem klaren Freigabeprozess profitieren kann. Wie eine Pressemitteilung kann auch eine Landingpage zeitkritisch sein.

Abhängig davon, wofür die Seite gedacht ist, müssen Sie sie möglicherweise zu einem bestimmten Zeitpunkt im Rahmen einer Kampagne, eines Sonderangebots oder eines Verkaufs veröffentlichen. Ein strukturierter Workflow und die proaktive Information aller Beteiligten kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Start und einem Fehlschlag bedeuten. 

Das könnte beispielsweise so aussehen:

  • Produktstart und Zeitplan bestätigen
  • Jemanden mit dem Design der Seite und dem Textentwurf beauftragen
  • Text in die gestaltete Seite einfügen
  • Interne Überprüfung durchführen
  • Seite mit dem Kunden oder Führungsteam überprüfen
  • Eventuelle Überarbeitungen an der Landingpage vornehmen
  • Abschließende Qualitätskontrolle (QA) und/oder Nutzerakzeptanztest (UAT) durchführen
  • Letzte Überarbeitungen vornehmen
  • Sicherstellen, dass Tracking und Analysen korrekt konfiguriert sind
  • Landingpage veröffentlichen

Dokumenten-Workflow-Prozess dokumentieren

Hier ist ein Schritt-für-Schritt-Prozess, um einen Workflow für die Dokumentenerstellung oder das Dokumentenmanagement innerhalb Ihrer Organisation zu erstellen.

1. Ziele & Anforderungen verstehen

Beginnen Sie damit, eine Liste der Ziele und Anforderungen zu erstellen. Diese sollten sich darauf beziehen, sicherzustellen, dass Ihre Geschäftsprozesse eingehalten werden und alle erforderlichen Schritte zur Finalisierung des Dokuments berücksichtigt werden. Wenn beispielsweise eine Führungskraft ein Dokument abzeichnen muss, bevor es wichtigen Interessensvertretern, dem Unternehmen oder Kunden zur Verfügung gestellt wird, stellen Sie sicher, dass dies im Prozess abgebildet wird.

2. Workflow von Anfang bis Ende entwerfen

Sobald Sie alles und alle Beteiligten an der Dokumentenerstellung verstanden haben, entwerfen Sie den Workflow Schritt für Schritt von Anfang bis Ende. Stellen Sie es sich wie eine Erzählung vor – oder noch besser, erstellen Sie ein Flussdiagramm, um dies visuell darzustellen.

Listen Sie die Schritte in der richtigen Reihenfolge auf und bestimmen Sie, wer einbezogen werden muss. Was tun die jeweiligen Personen und wann sind sie an der Reihe? Wie wissen Sie, wann es Zeit für ihren Teil im Prozess ist?

Versuchen Sie, alles zu erfassen, aber setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck, es perfekt zu machen. Etwaige Lücken oder Ineffizienzen können Sie im nächsten Schritt des Prozesses ausbessern.

3. Schwachstellen im Prozess finden und weiterentwickeln

Wenn Sie den Workflow entworfen haben, gehen Sie ihn durch, um Bereiche zu finden, die fehlen oder mehr Aufmerksamkeit benötigen. Achten Sie auf:

  • Fehlende Benachrichtigungen oder sogar ganze Schritte
  • Engpässe
  • Zugriffsprobleme (z.B. kann ein Prüfer das Dokument nicht einsehen)
  • Stellen, an denen Prüfpfade hilfreich wären

Und schließlich: Gibt es Bereiche, in denen Sie Ihren Workflow optimieren könnten, entweder durch Automatisierung oder auch einfach durch ein besseres Miteinander im Team?

4. Überlegen, wo und wie Dokumente gespeichert werden

Wenn viele Personen beteiligt sind, sollten Sie überlegen, wie Sie Dokumente über den gesamten Dokumentenlebenszyklus (also z.B. für die Archivierung) speichern. Wenn Sie regelmäßig bestimmte Dokumententypen erstellen müssen, ist es von Vorteil, mit einer älteren Version starten zu können – so sparen Sie viel Zeit. Achten Sie deshalb darauf, dass die aktuelle Version leicht zu finden ist!

Überlegen Sie, ein Tool zu verwenden, das das Hinzufügen von Metadaten ermöglicht, sodass Sie sicherstellen können, dass Mitarbeitende stets das richtige Dokument zum richtigen Zeitpunkt verwenden. Das ist besonders wichtig im Gesundheitswesen oder in anderen Branchen mit regulatorischen Anforderungen: Falsche Informationen an der falschen Stelle können gravierende Folgen haben.

Stellen Sie zudem sicher, dass niemand veraltete oder falsche Dokumente verwendet. Sie könnten überlegen, Berechtigungen zu vergeben oder einen deutlichen Hinweis auf veraltete Versionen zu platzieren. Ein guter alter: NUR ZUR INFORMATION – NICHT BENUTZEN kann wahre Wunder wirken (und ja, die Großbuchstaben sind dabei entscheidend).

5. Die richtigen Tools und Automatisierungen nutzen

Überlegen Sie, wo Sie Ihre Dokumenten-Workflows oder das gesamte Dokumentenmanagement automatisieren können.

Vorlagen, vordefinierte Überschriften oder Automatisierungsregeln in Ihrem Workflow oder in der Projektmanagement-Software können wiederkehrende Aufgaben beschleunigen. Selbst einfache Funktionen wie benachrichtigungsbasierte Hinweise, die Teammitglieder informieren, wenn sie an der Reihe sind, sparen Zeit und reduzieren Nachfragen.

Bei der Entwicklung interner Workflows sollten Sie Best Practices für das Dokumentenmanagement integrieren – z.B. durch die konsequente Verwendung von Vorlagen, klare Benennungen und das Taggen von Metadaten. Damit verringern Sie Nacharbeiten und stellen sicher, dass Ihre Dokumentation teamübergreifend aufeinander abgestimmt bleibt.

Denken Sie daran, wie oft Sie Updates nachverfolgen oder den Status einer Aufgabe überprüfen müssen. Mit den richtigen Tools erledigt sich diese Arbeit automatisch, sodass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können: die Erstellung hochwertiger Dokumente.

Wenn Sie ein Dokumentenmanagementsystem implementieren mit integrierter Automatisierung, können Sie sogar noch einen Schritt weiter gehen, indem Sie manuelle Statusprüfungen eliminieren und sicherstellen, dass jede Phase Ihres Workflows reibungslos und effizient voranschreitet.

Tools für Dokumenten-Workflows

Die richtigen Tools und Vorlagen zur Hand zu haben, kann das Erstellen, Verwalten und Aktualisieren von Dokumenten-Workflows erheblich vereinfachen. Sie haben viele Möglichkeiten, wenn es um die Erstellung digitaler Dokumente, Dokumentenverarbeitung und die Automatisierung von Workflows geht. 

Hier sind die besten Workflow-Management-Softwarelösungen, mit denen sich Dokumenten-Workflows leicht einrichten und ausführen lassen:

Best Practices für Dokumenten-Workflows

Wenn es darum geht, Dokumenten-Workflows zu erstellen und zu verwalten, sollten Sie folgende Best Practices beachten:

  1. Halten Sie Ihren Workflow einfach: Ziel sollte es sein, Ihren Workflow zu verschlanken – mit so wenigen Schritten wie möglich, um effiziente und effektive Dokumentenmanagement-Praktiken zu gewährleisten.
  2. Automatisieren Sie wiederkehrende Aufgaben, wo immer möglich: Fortschritte in der Workflow-Automatisierung (einschließlich KI) können Ihnen die Arbeit bei sich wiederholenden Tätigkeiten abnehmen. Selbst eine einfache Vorlage in Ihrem Projektmanagement-Tool oder Dokumentenmanagementsystem kann Ihnen pro Woche Stunden einsparen.
  3. Erstellen Sie ein neues Dokument, bevor Sie es mit einem Kunden oder Stakeholder teilen: Sie müssen in der Endversion vermutlich nicht die Kommentare sehen, die Sie im Team ausgetauscht haben.
  4. Verwenden Sie Berechtigungen und Versionskontrolle nach Bedarf: Neben Ihrem Dokumenten-Freigabe-Workflow sollten Sie auch Workflows für die Berechtigungsverwaltung etablieren. Dies gilt insbesondere für Dokumente, die sensible Informationen enthalten. Sie möchten keine zusätzlichen Gelegenheiten für menschliche Fehler riskieren (z. B. wenn die falsche Person das falsche Dokument veröffentlicht). Ein Dokument mit veralteten Informationen, das öffentlich verwendet wird, kann viele Probleme verursachen – einschließlich potenzieller rechtlicher Herausforderungen.
  5. Überprüfen Sie Ihre Workflows regelmäßig, um sie aktuell zu halten: Auch wenn Sie automatisierte Workflows eingerichtet oder ein reibungsloses Workflow-System aufgebaut haben, gilt: Dokumenten-Workflows sind keine Ein-Mal-und-vergessen-Lösung. Überprüfen Sie Ihre Workflows häufig, um sicherzustellen, dass sie reibungslos laufen. Es kann sinnvoll sein, Kennzahlen zu definieren, wie oft das Team die Workflows rund um das Dokumentenmanagement überprüfen sollte. Gerade bei den wichtigsten Dokumenten Ihrer Organisation ist dies besonders wichtig.

So automatisieren Sie Dokumenten-Workflows

Ich habe bereits Möglichkeiten vorgestellt, wie Sie Automatisierung in Ihre Workflows integrieren können, aber hier sind einige einfache Schritte, die Sie gehen können, falls Sie noch zögern, loszulegen.

  • Starten Sie mit vorhandenen Automatisierungsfunktionen in Ihrer Dokumentenmanagement-Software: Die meisten Dokumenten-Workflow-Programme verfügen über eingebaute Automatisierungsoptionen. Schauen Sie nach den einfachsten Teilen Ihres Workflows, die Sie mithilfe bereits vorhandener Funktionen automatisieren können – das sogenannte "Low-Hanging Fruit". Wichtig: Kostenlose Dokumentenmanagement-Software bietet diese Möglichkeiten eventuell nicht.
  • Nutzen Sie wann immer möglich digitale Dokumente: Die Verwaltung physischer Papierdokumente macht eine Automatisierung schwieriger. Setzen Sie daher elektronische Dokumente so oft wie möglich ein. Es kann allerdings Situationen geben, in denen Papier unabdingbar ist. Dann ist weiterhin ein manueller Prozess erforderlich.
  • Nutzen Sie Zapier oder Integrationen, um Dokumente softwareübergreifend zu verwalten: Es scheint oft unmöglich, einen einheitlich automatisierten Dokumenten-Workflow zu realisieren, wenn Ihre Arbeit auf verschiedene Software verteilt ist. Doch die meisten cloudbasierten SaaS-Produkte lassen sich entweder über native Integrationen oder Zapier miteinander verbinden. Ein paar Zaps können den Unterschied machen, ob Sie in drei Tools arbeiten müssen oder nur in einem.

Wie geht es weiter?

Ob Ihre Organisation sich einem digitalen Wandel unterzieht oder Sie Ihre Dokumentenmanagement-Workflows optimieren möchten – The Digital Project Manager bietet alles, was Sie brauchen. Treten Sie unserer aktiven und einladenden Community bei, um mehr über die neuesten Trends im Workflow-Management zu erfahren.