In dieser Episode teilt PM Suze Haworth wertvolle Einblicke für neue Projektmanager:innen. Sie spricht darüber, was Projektmanager tun, wie man die richtigen Fähigkeiten für diese Rolle entwickelt, wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch als Projektmanager:in vorbereitet und welche Karrierewege sich bieten.
Dieser Podcast ist Teil eines Artikels, der auf The Digital Project Manager veröffentlicht wurde.
Den Artikel kannst du hier lesen.
Dieser Podcast wird präsentiert von Clarizen, dem führenden Anbieter von Enterprise-Projekt- und Projektmanagementsoftware.
Mehr erfahren auf clarizen.com
Verwandte Links:
- Clarizen | Projektmanagement-Software
- Wie man Projekte schätzt: Der komplette Leitfaden zu Projektbudget & Kostenschätzung
- Projekte richtig starten: Der umfassende Leitfaden zur Projektinitiierung
- Wie man ein Projekt erfolgreich abschließt
- 7 essenzielle Projektmanagement-Fähigkeiten
- Wie man den perfekten Projektplan erstellt: Der ultimative Leitfaden
- Expertenbewertung: 10 der besten Projektmanagement-Tools
- Projektmanagement-Ressourcen
- Die Digital Project Manager Schule
- The Digital Project Manager’s Podcast – Apple Podcasts
- Projektmanagement-Training
- Tritt unserem Projektmanager-Slack-Team bei
- Werde DPM-Mitglied
Das Transkript lesen:
Wir testen gerade die Transkription unserer Podcasts mit einem Softwareprogramm. Bitte entschuldige eventuelle Tippfehler, da der Bot nicht immer zu 100 % korrekt ist.
Ben Aston:
Willkommen beim DPM Podcast, wo wir über die Theorie hinausgehen und dir Profi-Tipps aus dem Projektmanagement für bessere digitale Projekte geben. Schön, dass du dabei bist. Ich bin Ben Aston, Gründer von The Digital Project Manager.
Ich wollte als Kind immer Jagdflieger werden und später Anwalt, doch der Berufswunsch, den ich damals von meiner Schule bekommen habe, war Müllmann – jemand, der den Abfall einsammelt. Offenbar hatte man andere Vorstellungen als ich. Vielleicht werde ich ja am Ende wirklich noch einer dieser Berufe, aber als Digital Project Manager war nie mein geplanter Weg – und das gilt für die meisten PMs, die ich kenne: Es ist oft ein Job, in den man reinrutscht, statt ihn gezielt zu wählen. Aber wenn du entschieden hast, dass du Projektmanager:in werden möchtest – wie schaffst du das?
Genau darum geht es in dieser Podcastfolge. Bleib dabei und erfahre, wie du Digital Project Manager:in wirst. Heute ist Suze bei mir zu Gast. Hallo, Suze.
Suze Haworth:
Hallo, Ben.
Ben Aston:
Suze ist eine unserer DPM-Expertinnen bei The Digital Project Manager und arbeitet derzeit als freiberufliche Senior Digital Project Managerin in London. Sie verfügt über umfassende Erfahrung mit unterschiedlichen Kunden und Agenturen, deshalb wird unser Gespräch heute sicher spannend. Suze, lass uns direkt starten ... wir haben ja eben schon geplaudert, deshalb: Erzähl doch mal ein bisschen von deinen letzten Urlaubserlebnissen. Es ist nämlich gar nicht so einfach, Suze zu erreichen, da sie meistens im Urlaub ist. Sie ist Digital Project Managerin, aber auch fast schon Vollzeit-Urlauberin. Suze, für alle, die sich fragen, wohin digitale Projektmanager:innen eigentlich Urlaub machen – erzähl mal!
Suze Haworth:
Du lässt es so klingen, als würde ich gar nicht arbeiten. Aber ja, seit ich freiberuflich bin, kann ich meine Zeit flexibler planen und bin deshalb auch öfter unterwegs. Mein letzter Trip war nach Sudan – kein übliches Reiseziel, ich weiß.
Ben Aston:
Steht Sudan eigentlich auf der Liste des britischen Außenministeriums für nicht empfohlene Reiseziele?
Suze Haworth:
Nein, tatsächlich ist es Süd-Sudan, wohin man momentan nicht reisen sollte, das ist inzwischen ja ein anderes Land. Aber Sudan selbst war völlig sicher in den Regionen, in denen ich war. Ich habe die Hauptstadt Khartum besucht und bin dann den Nil entlang zu archäologischen und historischen Stätten gereist.
Ben Aston:
Planst du deine Urlaube so durch wie deine Projekte oder bist du einfach entspannt unterwegs in Afrika?
Suze Haworth:
Ich gestehe, ich manage auch meine Reisen wie Projekte, zumindest wenn ich selbst organisiere. Diesmal war es aber anders: Mein Freund ist Ägyptologe und ich habe ihn auf einer geführten Tour begleitet. Es war alles sehr straff organisiert und das war für mich ungewohnt, weil ich Dinge am liebsten selbst plane. Aber in einem Land wie Sudan ist ein Guide definitiv praktisch.
Ben Aston:
Hat es sich also angefühlt, als würdest du projekt-gemanagt werden?
Suze Haworth:
Interessant, ja. Wenn einem schon gesagt wird, wann man aufzustehen hat oder wann es Frühstück gibt, ist das gewöhnungsbedürftig.
Ben Aston:
Hat dir das neue Impulse gegeben, wie du dein Team beim Projektmanagement führst?
Suze Haworth:
In letzter Zeit bin ich vermutlich insgesamt entspannter mit meinen Zeiten geworden, aber solche festen Abläufe waren eine gute Erinnerung daran, wie wichtig Zeitmanagement ist. Unser Guide war sehr zuverlässig und hat uns immer pünktlich losgerissen – auch wenn die sudanesische Zeit generell etwas später läuft als anderswo.
Ben Aston:
Hast du schon ein neues Projekt, wenn du aus dem Urlaub zurück bist?
Suze Haworth:
Nein, ich mache jetzt erst einmal bis nach Weihnachten frei, fahre wieder weg. Aber ich habe noch nichts geplant, da es als Freelancer in London meistens kurzfristig geht – Anfragen kommen oft nur ein bis zwei Wochen vorher rein.
Ben Aston:
Falls jemand nach einer ausgezeichneten Senior-Projektmanagerin sucht, die gerne Urlaub macht ...
Suze Haworth:
Das kannst du so nicht sagen!
Ben Aston:
Sorry. Suze ist auf jeden Fall verfügbar. Sehr gut. Lass uns mal über deine Geschichte sprechen: Wie bist du Projektmanagerin geworden? Mich interessiert dein Ausbildungshintergrund. Ich wollte ja, wie gesagt, Müllmann werden, aber das hat nie funktioniert. Welchen Berufsrat hast du in der Schule bekommen?
Suze Haworth:
Oh Gott, auch ein schlimmer. Wir mussten diesen klassischen Fragebogen ausfüllen. Es kamen dann solche Ergebnisse wie Gefängnisaufseherin heraus. Ansonsten wollte ich als Kind unter anderem Schauspielerin, Archäologin oder Stewardess werden – alles Berufe mit „A“. Damals gab es das Berufsbild Projektmanagement – vor allem digital – gar nicht wirklich. Das Internet kam gerade erst und wurde populär, als ich aufwuchs. Deshalb kam dieser Job nie in mein Bewusstsein. Wie viele bin ich einfach reingerutscht.
Ben Aston:
Was hast du denn an der Uni studiert? Immerhin sollte es ja mit „A“ anfangen.
Suze Haworth:
Ich habe mich für mein Lieblingsfach entschieden ...
Ben Aston:
Kunst?
Suze Haworth:
Nein, nicht Kunst – ich mag Kunst, aber war darin nicht gut genug. Nein, ich habe Englisch Literatur gewählt. Ich hatte eigentlich keine Ahnung, was ich danach machen will und fand Englisch breit gefächert und mochte es – A-Level ist ja das britische Vor-Abi. Danach war ich genauso unsicher, habe noch einen Master in Kommunikationswissenschaft gemacht und zwischendurch im Handyshop gearbeitet.
Ben Aston:
Was war dein Master?
Suze Haworth:
Kommunikationswissenschaften, ein breites Thema. Aber vieles, was in Englisch Literatur wichtig ist – wie analytische Fähigkeiten, Lesen, Schreiben – sind Kompetenzen, die man überall brauchen kann. Übertragbare Fähigkeiten – das erwähne ich auch in meinem Artikel. Man muss nicht zwingend etwas studieren, das direkt zum späteren Job passt. Viele meinten, ich solle doch Englisch Lehrer werden – wollte ich aber nicht. Dennoch haben mir die Fähigkeiten aus dem Studium sehr geholfen.
Ben Aston:
Ich frage mich, ob die Berufsberatung damals einfach Fantasiejobs empfohlen hat, um uns zu motivieren. In Großbritannien ist es normal, wie wir beide, etwas breiteres zu studieren, während in Nordamerika oft explizit nach Business-Abschlüssen gesucht wird.
Suze Haworth:
Ja, bei mir wollten Arbeitgeber einfach einen Studienabschluss – egal welchen.
Ben Aston:
Wie ging es dann vom Handyshop weiter?
Suze Haworth:
Naja, ich war nicht die beste Verkäuferin, weil mir das Wohl der Kunden wichtiger war als die Provision. Ich habe ihnen auch ehrlich gesagt, wenn es anderswo bessere Angebote gab (darf ich eigentlich gar nicht zugeben). Im Kundenkontakt und Service habe ich aber viel gelernt – wieder übertragbare Kompetenzen. Ich habe aber schnell gemerkt, dass das nichts für immer ist. Ich habe mich nebenbei vage für Marketing und Werbung interessiert ...
Also habe ich bei einer Agentur in Leeds auf eine Junior-Stelle („Account Executive“) beworben. Die Rolle war damals eine Mischung aus Account Management und Projektmanagement – die Trennung gab es noch nicht so klar. So bin ich in die Branche eingestiegen und von da aus ging alles los.
Ben Aston:
Interessant, mein Weg war ähnlich – auch „falsches“ Studium (Politik und Internationale Beziehungen), dann Werbeagenturen, Absolventenprogramme. Bin am Ende als Account Executive bei Wunderman gelandet – fast der gleiche Werdegang. Nur: Die Branche hat sich in den letzten 15 Jahren verändert. Gibt es mehr verschiedene Rollen? Und bist du nach all der Zeit immer noch glücklich als PM?
Suze Haworth:
Ja, tatsächlich! Oder zumindest in engem Zusammenhang mit Projektmanagement. Anfangs wusste ich auch nicht so genau, worin der Unterschied zwischen Account und Projektmanagement lag, weil das oft vermischt war. Mit der Zeit habe ich gemerkt, der Projektteil liegt mir mehr. Die Leitung und Steuerung von Projekten macht mir am meisten Spaß. Ja, ich will diesem Bereich treu bleiben.
Ben Aston:
Würdest du deinen Kindern empfehlen, auch PM zu werden?
Suze Haworth:
Unbedingt, gerade im Digitalbereich! Es gibt zwar viele Arten von Projektmanagern, aber Digital ist eine spannende und sich ständig wandelnde Branche – da bleibt es nie monoton. Man wächst mit den Aufgaben – was sich in den Agenturen und im PM getan hat, ist enorm. Würde ich also jederzeit empfehlen.
Ben Aston:
Und wenn du kein:e PM wärst – wärst du dann Archäologin?
Suze Haworth:
Wahrscheinlich nicht – das braucht unheimlich viel Geduld und Durchhaltevermögen bei ein und derselben Sache. Am PM-Sein schätze ich gerade die Vielfalt und die wechselnden Aufgaben, dass ich vieles jonglieren darf. Wenn ich kein:e PM ... dann irgendwas mit Reisen, z.B. Reise-Fotografin.
Ben Aston:
Das ist wirklich anders. Lass uns mal zu den praktischen Themen kommen. Was rätst du für Einstieg und für die benötigten Skills? In deinem Artikel schreibst du ja über praktische, persönliche, harte und „weiche“ Kompetenzen – und die Bandbreite vom Schätzen über Dokumentation, technisches Verständnis, Risikomanagement und Prozesswissen, bis hin zur Lebenszyklusbetreuung von Projekten. Was empfiehlst du Neueinsteigern für das Erlernen dieser Skills?
Suze Haworth:
Ich nenne sie lieber praktische und persönliche Kompetenzen statt „hart“ und „weich“, das klingt weniger abwertend. Und ehrlich: Ich habe keine PM-Kurse besucht, ich habe vieles im Job gelernt – Learning by Doing. Das halte ich für einen sehr validen Weg ins Projektmanagement.
Wem noch die direkte Praxiserfahrung fehlt, dem rate ich zu Praktika, Volontariaten, oder Jobs, in denen man ansatzweise PM-Aufgaben übernimmt – egal ob auf Agentur- oder Kundenseite. Die meisten praktischen Fähigkeiten kommen dann mit der Zeit im Job. Selbst für Vorstellungsgespräche: Man muss noch keinen perfekten Projektplan schreiben oder jedes Tool beherrschen. Es hilft, sich auf die übertragbaren Skills zu besinnen – wie hast du bisher Deadlines gemeistert? Wo hast du Zeitmanagement übernommen, egal, ob Uni, Nebenjob oder anderswo? Das kann alles nützlich sein für die Praxis als PM.
Ben Aston:
Da stimme ich zu – viele praktische (oder harte) Fähigkeiten lernt man relativ schnell. Wir bieten z.B. die DPM School an – ein siebentägiger Crashkurs in Bereichen wie Schätzung, Planung, Initiierung und Kontrolle von Projekten. Aber worauf es ankommt, sind die Soft Skills. Es gibt keine Patentlösung für den Umgang mit Problemen und mit Menschen; das lernt man nur in realen Situationen. Gute Projektmanager:innen sind diejenigen mit starken Soft Skills – weil sie ihr Team wirklich motivieren. Was für ein Typ Mensch macht deiner Meinung nach gute oder schlechte PMs?
Suze Haworth:
Eindeutig: Die sogenannten Soft Skills sind der Kern von gutem Projektmanagement. Über die Jahre hat sich der Fokus von reiner Lieferverantwortung hin zu mehr Leadership und Strategie verschoben. Wenn ich PMs interviewe, schaue ich mir genau an: Wie gehen sie Probleme an? Sind sie ruhig in der Krise, ehrlich, transparent und klar? Wie führen sie das Team? Wie organisieren sie nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Projektsteuerung? Leadership, Organisationstalent und Problemlösung sind Schlüsselskills, dazu kommt Kommunikation. Wie jemand mit dir spricht, gibt viel Aufschluss.
Ben Aston:
Absolut. Es gibt die weichen und die harten Skills, aber auch die Charakterfrage. Ich glaube, PMs brauchen Hartnäckigkeit – sie wollen Dinge herausfinden, sind nie passiv. Die besten PMs sind treibende Kräfte, nehmen Verantwortung an und gestalten das Projekt, statt sich treiben zu lassen. Es braucht natürliche Neugier, eine gewisse Energie und Bereitschaft, sich schwierigen Situationen zu stellen.
Natürlich kann man auch rein koordinierend als Projektadministrator:in agieren, aber die besten PMs sind die, die führen, strategisch denken, nachhaken, Zeitpläne im Blick haben und das Team nach vorne bringen. Es ist schwierig, das zu messen, aber entscheidend.
Suze Haworth:
Absolut! Man muss freundlich sein, aber darf keine Angst davor haben, auch mal anzuecken. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Geschäftsführerin – sie meinte damals, wir trennen explizit Account Management und Projektmanagement: Die Account Manager sind die „Good Cops“, die PMs die „Bad Cops“. Das hilft, für das Projekt einzustehen – Timings, Budgets, Scope, Team. Die Account Manager verteidigen die Kundenwünsche, die PMs das Projekt. Diese Sicht habe ich bis heute beibehalten.
Ben Aston:
Ja. Und ehrlich: Wenn du als PM nie aneckst, machst du vermutlich etwas falsch – wir bringen eben viele unterschiedliche Menschen mit vielen Meinungen zusammen und müssen den Weg nach vorne ebnen. Wenn immer alle alles bekommen, wird jedes Projekt ein Frankenstein-Monster.
Suze Haworth:
Genau.
Ben Aston:
Also braucht es manchmal den Mut, nicht alle zufriedenzustellen, sondern das Projekt voranzubringen – auch wenn das bedeutet, unbequeme Entscheidungen zu treffen. Das ist mit das Schwierigste.
Suze Haworth:
Exakt. Man muss in der Lage sein, schwierige Gespräche zu führen – mit Teammitgliedern, die nicht liefern, oder wenn Dinge verspätet sind. Nur so schützt man Projekt und Fortschritt.
Ben Aston:
Lass uns mal auf die weniger schönen Seiten eingehen. Was hasst du am meisten am PM-Job?
Suze Haworth:
Ehrlich gesagt: Dass man oft als Admin-Person betrachtet wird, die alles organisiert, Meetingräume findet und alle zusammensucht. Es landet viel ungeplante Arbeit bei der PM, die eigentlich nicht Teil des eigentlichen Berufs ist. Inhalte hochladen, QA, Content erstellen – Sachen, die sonst keiner machen will. Dagegen versuche ich mich so gut wie möglich zu wehren; das sollte nicht alles auf dem eigenen Tisch landen.
Ben Aston:
Oder man entscheidet sich, Copywriter, Designer oder UX zu werden. PMs sind ja oft ein bisschen Allrounder, machen vieles als Lückenfüller – von Copywriting bis Wireframes oder Business Analysis. Manche Entwickler oder UXler steigen ins PM ein, manchmal geht es auch andersherum. Wo willst du beruflich hin? Bleibst du als freiberufliche Senior-PM oder stößt du was Neues an?
Suze Haworth:
Ich habe den nächsten Karriereschritt zum Project Director gemacht – als Programmmanagerin leite ich Projekte, aber auch andere PMs im Tagesgeschäft. Das ist mein nächster logischer Schritt. Danach kommen Rollen wie Head of Project Management oder Head of Delivery – aber da fühle ich mich noch nicht ganz angekommen. Mir entspricht der Mix aus strategischer Verantwortung und Hands-on-Arbeit am meisten.
Ben Aston:
Das war auch meine Erfahrung, je weiter man in die Führung geht, desto weniger ist man im „Doing“, sondern mehr beim Teammanagement und Business Development. Das ist schon sehr anders.
Aber lass es uns positiv enden: Warum liebst du den Job? Was macht ihn für dich aus?
Suze Haworth:
Ich bin gern die zentrale Anlaufstelle im Projekt, halte von Anfang bis Ende die Fäden zusammen – ich kann mitbekommen, wie alles entsteht, und habe das Gefühl, wirklich etwas bewegt zu haben. Man arbeitet mit vielen Disziplinen: Design, Entwicklung, QA, UX ... Das Wissen wird breiter. Und in Digital bleibt es immer spannend – es tut sich ständig was. Es wird nie langweilig und man lernt immer dazu.
Ben Aston:
Ja, total. Als ich angefangen habe, waren Banner-Kampagnen und HTML-Seiten die Regel, das Aufregendste aber immer Flash und ActionScript. Damals sehr komplex – heute macht das niemand mehr; alles entwickelt sich weiter. Man lernt ständig neue Technik und Fähigkeiten.
Suze Haworth:
Ganz genau.
Ben Aston:
Wir haben heute viele Themen gestreift – aber um ins Projektmanagement zu kommen, braucht es sowohl harte als auch weiche Kompetenzen. Wichtig ist vor allem: Man sollte Dinge wirklich selbst managen. Probier dich aus, zum Beispiel mit deiner eigenen WordPress-Seite – das zeigt dir schon viel über Technik und Abläufe.
Letztlich zählt Erfahrung – egal, ob im Entry-Level-Jobs, selbst wenn du erstmal Akribie und Organisation lernst. Und: Bereite dich auf Bewerbungsgespräche vor, erzähle deine Geschichte, zeig deine Motivation, netzwerke. Suze, vielen Dank für deine Zeit!
Suze Haworth:
Danke dir!
Ben Aston:
Suze ist zudem in unserem neuen Digital Projektmanagement Kurs dabei, der im Februar startet. Wer noch nicht weiß, was das ist – falls du PM-Skills aufbauen willst: Der Kurs dauert sieben Wochen, mit Video-Lektionen, Panel-Diskussionen, Gruppen-Meetings und Coaching-Option. Schau auf DPMschool.com vorbei und sichere dir rechtzeitig einen Platz!
Wenn du dich an der Diskussion beteiligen willst, kommentiere gerne auf dieser Seite oder besuche den Ressourcenbereich auf thedigitalprojectmanager.com. Und tritt unserem Slack-Team bei – dort gibt es viele spannende Gespräche rund um den Einstieg ins Projektmanagement und die Entwicklung als Projektmanager:in. Bis zum nächsten Mal, danke fürs Zuhören!
