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Key Takeaways

Übermäßige Anzahl an Meetings: Zwei Drittel der Meetings sind unnötig und nehmen Zeit in Anspruch, die Teammitglieder für Projektarbeit aufwenden könnten.

Belastung durch manuelle Aufgaben: 62 % der Arbeitstage werden durch manuelle Aufgaben in Anspruch genommen, aber Sie können Automatisierungstools einsetzen, um diese Prozesse zu optimieren.

Kommunikationsüberlastung: 88 % einer typischen Arbeitswoche werden für Kommunikation aufgewendet, wodurch weniger Zeit für die eigentlichen Arbeitsaufgaben bleibt.

Zeitmanagement-Statistiken zeigen Trends darüber, wofür die Zeit von Beschäftigten aufgewendet wird und wo weltweit die Produktivität fehlt. Hier ist eine Zusammenstellung von Statistiken zum Zeitmanagement, die Ihnen helfen kann zu verstehen, was in Ihrem eigenen Team geschieht, Verbesserungen vorzunehmen, damit Teammitglieder in ihrer verfügbaren Arbeitszeit mehr erledigen, und Ihre Zeitmanagementfähigkeiten zu verbessern.

Statistiken zur Zeitaufteilung & zur Auslastungsbalance

Diese Zeitmanagement-Statistiken zeigen, wie Teammitglieder ihre Zeit verbringen und ob die Arbeitsauslastung ausgewogen ist. 

1. Teammitglieder verbringen 60 % jedes Tages mit Koordination

Statt ihre eigentlichen Aufgaben zu erledigen, verbringen durchschnittliche Beschäftigte den Großteil ihrer Zeit mit „Arbeit rund um die Arbeit“ – sie geben Updates zum Projektstatus, suchen nach Informationen zu Aufgaben oder verwalten Änderungen bei den Prioritäten. Laut einem aktuellen Bericht von Asana nehmen diese Aktivitäten 60 % des durchschnittlichen Arbeitstags jeder Person in Anspruch.

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Wenn sich Ihr Team nicht auf seine Kernaufgaben konzentriert, weil die Koordination so viel Zeit beansprucht, wird der Fortschritt langsamer und die Arbeit nicht fristgerecht abgeschlossen. Befreien Sie Ihr Team von unnötigen Aktivitäten und klären Sie die Prioritäten, damit es an den Aufgaben arbeiten kann, für die es eingestellt wurde. 

2. Teammitglieder verbringen 27 % ihrer Zeit mit den Aufgaben, für die sie eingestellt wurden

Laut demselben Asana-Bericht verbringt Ihr Team nur 27 % seiner Zeit mit Aufgaben und Verantwortlichkeiten, für die es eingestellt wurde. Dies ist ein wichtiger Indikator für die Produktivität. Wenn Ihr Team keine Zeit mit seiner eigentlichen Arbeit verbringt, wird es schwierig sein, Projekte und Aufgaben rechtzeitig abzuschließen. 

Finden Sie heraus, woran Ihr Team über seine eigentliche Stellenbeschreibung hinaus arbeitet, und prüfen Sie, ob Sie ihm diese Aufgaben abnehmen können. Priorisierung ist wichtig – wenn diese anderen Aufgaben wichtig sind, planen Sie sie für einen bestimmten Zeitpunkt ein, damit Ihr Team weiß, woran es zuerst arbeiten soll. 

3. Teammitglieder verlieren 62 % ihres Tages durch manuelle, sich wiederholende Aufgaben

Eine weitere Erkenntnis aus dem Bericht von Asana ist, dass 62 % jedes Arbeitstags durch manuelle und sich wiederholende Aufgaben verloren gehen. Dazu gehören beispielsweise das Ausfüllen von Arbeitszeitnachweisen, das Weiterleiten von Arbeiten zur Überprüfung oder Genehmigung sowie die Aktualisierung des Status von Elementen in Ihrer Projektmanagementsoftware.

Tools zur Workflow-Automatisierung können sich wiederholende Aufgaben für Sie ausführen. Nehmen wir an, Sie richten eine Automatisierung ein, die ausgelöst wird, wenn ein Teammitglied einen Liefergegenstand als bereit zur Genehmigung markiert. Die Software kann Ihnen eine E-Mail-Benachrichtigung senden, das nächste Teammitglied, das daran arbeiten wird, benachrichtigen und den Arbeitszeitnachweis des Teammitglieds anhand der dafür aufgewendeten Arbeitszeit aktualisieren.

4. 88 % einer typischen Arbeitswoche von Beschäftigten entfallen auf Kommunikation

Laut einem aktuellen Bericht von Grammarly verbringt die durchschnittliche beschäftigte Person den Großteil ihrer Zeit mit Kommunikation. Dazu gehören Besprechungen, das Verfassen und Prüfen von E-Mails und Slack-Nachrichten sowie persönliche Gespräche. Remote-Arbeit trägt teilweise dazu bei: Da weniger Menschen im Büro sind, verbringt das Team mehr Zeit in Besprechungen und mit der Kommunikation von Updates.

Um die Zeit zu reduzieren, die Beschäftigte mit Kommunikation verbringen (und die Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben zu erhöhen), sollten Sie sich an strikte Besprechungsagenden halten, den Einsatz von KI-Tools zum Verfassen von Mitteilungen fördern und Ihr Team beim Aufbau von Kommunikationsfähigkeiten unterstützen.

Statistiken zu Unterbrechungen, Besprechungen & Benachrichtigungen

Diese Fakten zum Zeitmanagement behandeln Ablenkungen und Unterbrechungen, die die Produktivität verringern. 

5. Teammitglieder halten zwei Drittel der Besprechungen, an denen sie teilnehmen, für unnötig

Eine weitere wichtige Erkenntnis aus dem Asana-Bericht ist, dass Teammitglieder die meisten Besprechungen für unnötig halten. Sie nehmen wertvolle Zeit für Prioritäten in Anspruch und rauben Ihrem Team Energie und Motivation – insbesondere Besprechungen, die auch als E-Mail hätten verschickt werden können. 

Prüfen Sie vor dem Ansetzen einer Besprechung, ob sie notwendig ist. Wenn Sie nach einem Statusupdate suchen oder unkomplizierte Informationen weitergeben möchten, fahren Sie besser damit, eine E-Mail zu senden. Wenn Sie sich für eine Besprechung entscheiden, legen Sie eine klare Agenda fest und halten Sie sich an die dafür vorgesehene Zeit.

6. Fast ein Drittel der Beschäftigten leistet Überstunden, hauptsächlich aufgrund einer hohen Anzahl von E-Mails und Benachrichtigungen

Laut den Daten von Asana erfasst fast ein Drittel der Büroangestellten regelmäßig Überstunden. Der Hauptgrund ist ein unaufhörlicher Strom aus Benachrichtigungen, E-Mails und Slack-Nachrichten. Eine Überlastung durch Benachrichtigungen ist ein weitverbreitetes Problem, das auch mit der Zunahme von Remote-Arbeit zusammenhängt.

Plane Zeit für „konzentriertes Arbeiten“ ein, in der du dich auf die anstehende Aufgabe konzentrierst und Benachrichtigungen stummgeschaltet sind. Überprüfe deine Benachrichtigungen während dieser Zeit nicht – das unterbricht deinen Arbeitsfluss und du brauchst anschließend Zeit, um dich wieder zu fokussieren. Informiere die Teammitglieder darüber, dass sie dasselbe tun können (abgesehen von Notfällen). Mit mehr Zeit für konzentriertes Arbeiten sollten Mitarbeitende nicht länger bleiben (oder außerhalb der Arbeitszeit Benachrichtigungen überprüfen müssen).

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7. In Australien sind unerwartete Besprechungen der Hauptgrund dafür, dass Beschäftigte länger bleiben

Die Daten von Asana legen nahe, dass unerwartete Besprechungen für australische Beschäftigte der Hauptgrund für Überstunden sind. Sie sind genauso problematisch wie unnötige Besprechungen – wenn du sie im Voraus planst, kann jeder seinen Arbeitstag entsprechend organisieren. 

Wenn unerwartete Besprechungen anberaumt werden, wird die Arbeit umorganisiert, was bedeutet, dass etwas verschoben werden muss. Wenn die verschobene Aufgabe eine feste Frist hat, muss dein Team möglicherweise länger bleiben. Versuche, deinem Team keine kurzfristigen Besprechungen in den Kalender einzutragen (wiederum abgesehen von Notfällen).

8. Zu viel Arbeit ist für ein Drittel der Beschäftigten in den USA die Hauptstressquelle

Der Bericht von Asana zeigt, dass die Hauptstressquelle für ein Drittel der amerikanischen Beschäftigten in einer zu großen Arbeitsmenge liegt. Dies ist ein häufiges Problem mit vielen Ursachen – Veränderungen oder Erweiterungen der Aufgabenbereiche im Laufe der Zeit, Fluktuation im Team oder neue Arbeit, die ohne angemessene Priorisierung hinzukommt. 

Kommuniziere die Priorität jeder neuen Aufgabe. Ohne diese Klarheit könnte das Team die falsche Aufgabe priorisieren, überfordert werden oder versuchen, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen (was die Produktivität zusätzlich beeinträchtigt). Plane die zu erledigende Arbeit ein und prüfe, welche Aufgaben mit geringem Wert du entfernen oder zurückstellen kannst.

Statistiken zu Zeitverschwendung, Ineffizienzen & doppelter Arbeit

Diese Statistiken zeigen, wie wichtig Zeitmanagement ist, um ineffiziente Prozesse und Verschwendung zu reduzieren.

9. Menschen verschwenden täglich 91 Minuten mit unwichtigen Besprechungen und Aufgaben

Laut einer aktuellen Studie von Acuity Training verbringen Teammitglieder durchschnittlich eineinhalb Stunden pro Tag mit Aufgaben und Besprechungen, die für ihre Rollen nicht relevant sind. Das bedeutet weniger Zeit für Arbeit, die einen Unterschied bewirkt oder deine Projekte dem Abschluss näherbringt. 

Prüfe vor dem Versenden einer Besprechungseinladung die Gästeliste sorgfältig – müssen wirklich alle Eingeladenen teilnehmen? Ist die Besprechung für die Aufgaben und Ergebnisse relevant, an denen sie arbeiten? Dasselbe gilt für Aufgaben. Bevor du etwas Neues zuweist, stelle sicher, dass es in den Aufgabenbereich ihrer Stellenbeschreibung fällt.

10. Die Hälfte der Beschäftigten hat ihre Zeit noch nie überprüft

Eine weitere Erkenntnis aus der Studie von Acuity Training war, dass fast die Hälfte der Beschäftigten ihre Zeit noch nie überprüft hat. Du solltest genau beobachten, wie Teammitglieder ihre Zeit standardmäßig verbringen – schließlich beeinflussen Stundenzettel die Abrechnung –, aber es lohnt sich auch, das Team regelmäßig aufzufordern, die eigene Zeit zu überprüfen und eine Zeitanalyse durchzuführen.

Sobald sie die Möglichkeit hatten zu analysieren, wie viel Zeit und Aufwand sie pro Aufgabe investieren, werden sie erkennen, ob ihr Aufwand ihrer Wirkung entspricht, Verbesserungsmöglichkeiten finden und Änderungen umsetzen, die sie effizienter machen.

11. 70 % der Beschäftigten verlieren 20 Stunden pro Woche durch ineffiziente Prozesse und Werkzeuge

Ein Bericht von Quickbase legt nahe, dass fast 70 % der Beschäftigten die Hälfte ihrer Arbeitswoche durch „fragmentierte Systeme“ verlieren – durch auf verschiedene Werkzeuge verteilte Daten, veraltete Prozesse und ineffiziente Systeme. Dies führt zu Einbußen bei Produktivität, Zeit und Umsatz. 

Verwende eine zentrale Informationsquelle für deine Projekte (d. h. eine Software für das Projektmanagement), die alle Informationen enthält, die dein Team zum Erledigen seiner Aufgaben benötigt, statt fünf verschiedener Tabellen, eines Werkzeugs für die Zusammenarbeit, eines separaten Werkzeugs zur Zeiterfassung und eines Werkzeugs zur Fortschrittsverfolgung.

12. Unternehmen in den USA verlieren fast 500 Milliarden US-Dollar durch die Produktivität ihrer Beschäftigten

Eine aktuelle Studie von Economist Impact zeigt, dass Unternehmen in den USA zusammen 468 Milliarden US-Dollar durch geringe Produktivität und Ablenkungen verlieren. Teammitglieder erledigen nicht so viel, wie sie könnten, was sich negativ auf das Geschäftsergebnis auswirkt. 

Das bedeutet nicht, dass Beschäftigte absichtlich nachlässig sind oder Aufgaben aufschieben – viele Ablenkungen (manchmal wichtige) können Zeit von Kernaufgaben abziehen. Zeitmanagementpraktiken wie das Einplanen von Fokuszeiten und das Stummschalten von Benachrichtigungen können hier helfen.

13. Mitarbeitende verbringen 10 % ihres Tages mit Aufgaben, die bereits erledigt wurden

Der Bericht von Asana zeigt, dass Mitarbeitende 10 % ihres Tages mit Arbeit verbringen, die bereits erledigt wurde. Das summiert sich auf mehr als 200 Stunden pro Jahr, die durch doppelte Arbeit verschwendet werden.

Halten Sie Ihre Projektmanagement-Software darüber auf dem aktuellen Stand, was erledigt wurde, was noch getan werden muss und wer woran arbeitet. Sie sollten außerdem tägliche Kurzbesprechungen und regelmäßige Abstimmungen durchführen, aber auch das Kommunikationsniveau im Auge behalten. Übergeben Teammitglieder ihre Arbeit effizient? Informieren sie sich gegenseitig darüber, was erledigt wurde? Sie können außerdem klare Prozesse und Automatisierungen einrichten, damit alles reibungslos läuft.

Statistiken zu Zeitmanagementsystemen & -tools

Diese Zeitmanagement-Statistiken behandeln die Nutzung von Zeitmanagement-Software, -Tools und -systemen für ein besseres Zeitmanagement. 

14. Nur 18 % der Menschen verfügen über ein eigenes Zeitmanagementsystem

Die aktuelle Studie von Acuity Training zeigt, dass weniger als 20 % der Mitarbeitenden über ein eigenes System zur Verwaltung und Priorisierung ihrer Zeit verfügen. Mit einem eigenen Zeitmanagementsystem können Sie und Ihr Team effizienter arbeiten und mehr erledigen.

Ihr System kann Aufgabenverwaltungstools oder Zeiterfassungssoftware sowie Methoden wie To-do-Listen, die Kalenderblockierung und spezielle Zeitmanagementstrategien wie die Pomodoro-Technik oder „den Frosch essen“ umfassen.

15. Ein Drittel der Mitarbeitenden verwendet eine To-do-Liste zur Verwaltung von Zeit und Aufgaben

Ein Drittel der Mitarbeitenden verwendet To-do-Listen zur Verwaltung ihrer Aufgaben und Zeit. Laut Acuity Training ist dies die beliebteste Zeitmanagementmethode für diesen Zweck. Wichtig ist, dass Sie und Ihr Team die Methode verwenden, die für Ihre Projekte und Prozesse funktioniert. Zwingen Sie nicht alle dazu, dieselbe To-do-Liste zu verwenden, wenn sie ihre wichtigen Aufgaben lieber auf andere Weise organisieren. 

16. Ein Viertel der Mitarbeitenden verwendet den E-Mail-Posteingang zur Verwaltung von Zeit und Aufgaben

Laut derselben Studie von Acuity Training verwenden 25 % der Menschen ihren E-Mail-Posteingang zur Verwaltung ihrer Zeit und Aufgaben. Dies ist eine gute Option für Teammitglieder, die ständig in ihrem Posteingang arbeiten, beispielsweise im Vertrieb, Kundenservice, in der IT und im Marketing.

Lassen Sie Ihr Team erneut auf die Weise arbeiten, die für die einzelnen Mitglieder am besten funktioniert. Sie können Ihren Posteingang außerdem mit Ihrer Projektmanagement-Software oder Ihrem CRM verbinden, damit alle Projektinformationen an einem Ort bleiben, auch wenn die Teams mit ihren individuellen Posteingängen arbeiten.

17. Menschen, die die Eisenhower-Matrix verwenden, haben eher das Gefühl, ihre Arbeit unter Kontrolle zu haben

Laut der Studie von Acuity Training haben 50 % derjenigen, die angaben, die Eisenhower-Matrix zur Verwaltung ihrer Zeit und Aufgaben zu verwenden, das Gefühl, ihre Arbeitsbelastung jeden Tag unter Kontrolle zu haben. Die anderen 50 % sagten, dass ihre Arbeitsbelastung an 4 Tagen pro Woche unter Kontrolle sei. 

Die Eisenhower-Matrix teilt Arbeit in 4 Kategorien ein: dringend und wichtig, dringend, aber nicht wichtig, wichtig, aber nicht dringend sowie weder dringend noch wichtig. Beginnen Sie selbst damit, sie zu verwenden, bevor Sie das Team einbeziehen. Sie können sie für Ihre eigenen Projektmanagementaufgaben oder zur Priorisierung von Projektarbeit einsetzen. 

18. Der Markt für Zeiterfassungssoftware wird bis 2028 einen Wert von 32 Milliarden US-Dollar haben

Eine Analyse von Data Bridge Market Research zeigt, dass der Markt für Zeiterfassungssoftware wächst. Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass Unternehmensinhaber sicherstellen müssen, dass ihre Mitarbeitenden produktiv sind (dies geht mit der zunehmenden Rückkehr ins Büro und der Erwartung einher, dass Mitarbeitende mit weniger mehr leisten).

Ein wachsender Markt fördert den Wettbewerb zwischen Anbietern von Zeiterfassungssoftware, die ihren Marktanteil maximieren möchten. Dadurch ist jetzt ein guter Zeitpunkt, in Zeiterfassungssoftware zu investieren. Wählen Sie ein Tool, das hinsichtlich der erforderlichen Funktionen, der Teamgröße, der Integrationen mit vorhandenen Softwaretools und der Preise zu Ihren Anforderungen passt. 

Statistiken zu Klarheit, Zielsetzung & Produktivitätssteigerungen

Diese Zeitmanagement-Statistiken zeigen, wie Klarheit und Zielsetzung die Produktivität steigern können.

19. Weniger als die Hälfte der Mitarbeitenden versteht, wie ihre Arbeit zum Erfolg beiträgt

Asanas aktuelle Studie ergab, dass 46 % der Mitarbeitenden nicht verstehen, wie ihre Arbeit dazu beiträgt, dass ihre Organisation ihre Ziele erreicht. Dies führt zu Desinteresse und mangelndem Zeitmanagement.

Halten Sie Teammitglieder darüber auf dem Laufenden, wie ihre Arbeit zum Erfolg des Projekts und der Organisation beiträgt. Sie erhalten dadurch eine klarere Vorstellung von ihren Prioritäten und sind motivierter und produktiver, wenn sie sehen können, wie ihre Arbeit in das Gesamtbild passt.

20. In Japan verstehen 19 % der Beschäftigten, wie sie zum Erfolg beitragen

Laut dem Bericht von Asana verstehen noch weniger japanische Beschäftigte, wie ihre Arbeit dazu beiträgt, dass ihre Organisation ihre Ziele erreicht (19 %). Das liegt deutlich unter dem weltweiten Durchschnitt (46 %). Hier gilt derselbe Ratschlag. Investiere zu Beginn neuer Projekte oder Initiativen Zeit darin, deinem Team das übergeordnete Bild zu vermitteln, zu dem es beiträgt.

21. Im Vereinigten Königreich werden 68 % der Beschäftigten jede Woche mit Aufgaben betraut, die nicht zum Unternehmenserfolg beitragen

Laut Asana werden 68 % der Beschäftigten im Vereinigten Königreich jede Woche gebeten, Arbeit zu erledigen, die die Ziele des Unternehmens oder Projekts nicht unterstützt. Dadurch steht weniger Zeit für wichtige Aufgaben zur Verfügung, die deine Ziele tatsächlich unterstützen, und die Arbeit an Aufgaben, die weder wertvoll noch relevant sind, wird dein Team demotivieren. 

Setze Prioritäten und überlege, ob Aufgaben lediglich wünschenswert und daher weniger dringend sind. Es kann auch Aufgaben geben, deren Erledigung sich nicht lohnt – dabei kann die Eisenhower-Matrix helfen.

22. Beschäftigte im Flow-Zustand sind bis zu fünfmal produktiver

Laut einer Studie von McKinsey sind Beschäftigte in einem „Flow“-Zustand bis zu fünfmal produktiver. Der „Flow“-Zustand wird mit dem Sport in Verbindung gebracht. Dabei konzentrierst du dich vollständig darauf, das zu erledigen, was getan werden muss. Es ist nicht möglich, auf Befehl in den „Flow“ zu gelangen – das hängt davon ab, wie viel Freude dir die Tätigkeit bereitet, wie deine typische Routine aussieht und welche Ablenkungen sich in deiner Nähe befinden.

Du kannst dein Team jedoch engagiert und motiviert halten, indem du Anerkennung aussprichst, wenn sie verdient ist, ihm das große Ganze vor Augen führst und, wo möglich, Flexibilität bei der Aufgabenverteilung, den Arbeitszeiten und der Teilnahme an Besprechungen gewährst (auch wenn dies nicht immer möglich ist).

Häufig gestellte Fragen zum Zeitmanagement

Hier findest du Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zum Zeitmanagement.

Was sind die größten Herausforderungen beim Zeitmanagement für Projektmanager?

Zu den größten Herausforderungen beim Zeitmanagement für Projektmanager gehören Unterbrechungen durch Besprechungen, E-Mails und Benachrichtigungen, die die Konzentration beeinträchtigen; Änderungen am Projektumfang und wechselnde Prioritäten sowie Missverständnisse, die zu Fehlern und Nacharbeit führen. Zu den hilfreichen Zeitmanagementtechniken gehören die Zeitblockierung, das Einplanen festgelegter Konzentrationsphasen und die Priorisierung mithilfe der Eisenhower-Matrix.

Wie können Projektmanager ihren Teams helfen, Aufgaben effektiv zu priorisieren?

Projektmanager können ihrem Team helfen, Aufgaben zu priorisieren, indem sie Prioritäten mithilfe von Methoden wie der Eisenhower-Matrix, MoSCoW und der Pflege des Aufgabenrückstands klären. 

Die Eisenhower-Matrix und die MoSCoW-Methode helfen bei der Entscheidung, woran zuerst gearbeitet werden soll, was delegiert, was eingeplant und was gestrichen werden soll. Die Pflege des Aufgabenrückstands (verwendet in Scrum und agilen Methoden) umfasst die Auswahl der Aufgaben, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums bearbeitet werden sollen. Sprich so oft wie möglich mit den Teammitgliedern, um sicherzustellen, dass sie verstehen, was von ihnen erwartet wird.  

Welche Rolle spielt Projektmanagementsoftware beim Zeitmanagement?

Projektmanagementsoftware ist äußerst hilfreich für das Zeitmanagement. Sie umfasst häufig eine Zeiterfassungsfunktion, mit der du nachvollziehen kannst, wie lange Aufgaben dauern und wo Teammitglieder möglicherweise zu viel (oder nicht genug) Zeit aufwenden. Projektmanagementtools helfen außerdem dabei, den Fortschritt bei Aufgaben zu verfolgen und die Verantwortlichkeit zu verbessern, indem sie Klarheit darüber schaffen, wer woran arbeitet.

Wie wirkt sich schlechtes Zeitmanagement auf die Moral und das Burnout-Risiko eines Teams aus?

Schlechtes Zeitmanagement wirkt sich negativ auf die Teammoral aus und führt zu Burnout. Wenn Teammitglieder durch Besprechungen und Benachrichtigungen statt durch Prioritäten bestimmt werden, fühlen sie sich gestresst und müssen in manchen Fällen möglicherweise zusätzliche Stunden arbeiten. Dies führt zu Burnout und einem mangelnden Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben. Das veranlasst Teammitglieder, sich zurückzuziehen, senkt die Moral und erhöht die Fluktuation. 

Welche bewährten Vorgehensweisen gibt es für Projektmanager, um ihren Teams gutes Zeitmanagement vorzuleben?

Projektmanager können ihren Teams effektives Zeitmanagement vorleben, indem sie Zeit für konzentriertes und tiefgehendes Arbeiten blockieren, Benachrichtigungen bei Bedarf stummschalten, Grenzen setzen und unnötige Besprechungen ablehnen. Auf Projektebene kannst du realistische Fristen und Aufwandsschätzungen für die Arbeit festlegen, Prioritäten regelmäßig klären und ein schleichendes Anwachsen des Projektumfangs verhindern.

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ben aston headshot

Ich bin Ben Aston, Digitalprojektmanager und Gründer von thedpm.com. Seit über 20 Jahren bin ich in der Branche tätig und habe in den führenden digitalen Agenturen Londons wie Dare, Wunderman, Lowe und DDB gearbeitet. Ich habe alles gemanagt – von Filmprojekten über CMS, Spiele, Werbung bis hin zu eCRM- und E-Commerce-Websites. Ich hatte das Privileg, für zahlreiche namhafte Kunden zu arbeiten: Automarken wie Land Rover, Volkswagen und Honda; Versorgungsunternehmen wie BT, British Gas und Exxon; Konsumgütermarken wie Unilever sowie Unterhaltungselektronikhersteller wie Sony. Ich bin zertifizierter Scrum Master, PRINCE2 Practitioner und Produktivitätsfan!