Kim Wasson bezeichnet sich selbst als „professionelle Projekt-En(zt)wirrerin“ und fasst in dieser Podcast-Episode jahrelange Erfahrung in der Beratung von Teams in den Bereichen Programmmanagement, Projektmanagement, Prozessmanagement und Qualitätssicherung zusammen.
Kim hat umfassende Fachkenntnisse in Softwareentwicklungsmethoden und agilen Prozessen entwickelt – und sie hat immer wieder gesehen, welchen Einfluss sozial intelligente Teams haben.
In dieser Folge erklärt Kim, was soziale Intelligenz ist, warum sie wichtig ist, und gibt praktische Beispiele dafür, wie man als Projektmanager sozial intelligente Praktiken anwendet.

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Lesen Sie das Transkript:
Wir probieren derzeit aus, unsere Podcasts mit Hilfe eines Software-Programms zu transkribieren. Bitte entschuldigen Sie etwaige Tippfehler, da der Bot nicht immer zu 100% korrekt ist.
Ben Aston:
Hören Sie sich diese Statistik an: Nur 30 Prozent Ihrer Technologieprojekte werden tatsächlich erfolgreich sein. Drehen wir das um, bedeutet das, dass 70 Prozent Ihrer Projekte wahrscheinlich scheitern werden. Wenn Sie etwas dagegen tun möchten, können Sie die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs erhöhen. Und wir sprechen heute darüber, dass technisches Fachwissen alleine nicht mehr ausreicht.
Projektmanager benötigen mehr als nur technisches Know-how und diese sogenannten Hard Skills, um ihre Teams zu führen, das Scheitern von Projekten zu verhindern und Projekte erfolgreich umzusetzen. Wir brauchen Soft Skills. Wir brauchen starke Soft Skills. Aber all diese Fähigkeiten – wie setzen wir sie in die Praxis um? Hören Sie weiter in unserem heutigen Podcast über soziale Intelligenz.
Vielen Dank fürs Einschalten. Mein Name ist Ben Aston, ich bin Digital Project Manager. Vielen Dank, dass Sie bei diesem ersten Videocast dabei sind. Unsere Mission ist es, digitale Projektmanager dabei zu unterstützen, erfolgreicher, sicherer und vernetzter zu werden. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, besuchen Sie thedigitalprojectmanager.com, wo Sie mehr über unser Online-Training und unsere Ressourcen, die wir über unsere Mitgliedschaft anbieten, erfahren können.
Heute bin ich mit Kim Wasson im Gespräch. Kim hat in verschiedensten Software-Unternehmen gearbeitet, darunter IBM und eBay – Sie werden sie wahrscheinlich kennen. Jetzt ist sie Beraterin bei IvyBay – schauen Sie gerne vorbei. Sie bietet Beratung für Projektmanager und Programmmanager an und möchte Projektmanager erfolgreich machen und sie davon abhalten, ständig zu scheitern.
Das ist genau das Thema heute: Wir sprechen über Projektmisserfolge. Wir sprechen auch über ihr Buch, das ich hier habe. Es heißt Der sozial intelligente Projektmanager: Soft Skills, die schwierige Tage verhindern. Wir wollen schwierige Tage verhindern. Ich glaube, das wird ein gutes Gespräch. Hallo Kim und vielen Dank, dass Sie heute dabei sind.
Kim Wasson:
Danke, dass Sie mich eingeladen haben.
Ben Aston:
Mich interessiert, etwas mehr über Ihren Joballtag zu erfahren. Sie haben gerade ein Buch geschrieben, das ist großartig. Aber was machen Sie genau bei IvyBay Consulting, wie sieht Ihr Alltag aus, wenn Sie Projektmanager unterstützen und coachen?
Kim Wasson:
Das ist sehr unterschiedlich. Ich arbeite immer noch mit Kunden und mache Projektmanagement, arbeite viel mit Start-ups, die versuchen, über die Phase hinauszukommen, wo jeder alles übernimmt, hin zu echten Projekten. Das mache ich aktuell sehr stark. Manchmal sind es auch große Unternehmen und ich coache viele Projektmanager, sowohl neue als auch erfahrene.
Das Spektrum ist weit gefächert, teils geht es mehr um Prozesse, vor allem bei neuen Projektmanagern, die nicht alle Abläufe kennen. Bei erfahrenen Projektmanagern steht meist die Menschenseite im Vordergrund, weil da die größten Herausforderungen liegen.
Ben Aston:
Mich interessiert insbesondere dieses Start-up-Umfeld, das ja als sehr spannend gilt. Alles läuft schnell und unstrukturiert, aber was sind die typischen Herausforderungen, die Start-ups oder junge Unternehmen dabei haben, wirklich Dinge zu erledigen und Ergebnisse zu liefern?
Kim Wasson:
Am Anfang sind alle Helden, alles wird irgendwie durch persönliches Engagement erledigt. Davon wieder wegzukommen ist schwierig. Alles läuft schnell, die Leute glauben, keine Zeit für Prozesse zu haben, aber so verlieren sie später viel Zeit, weil es schwer ist, sich abzustimmen – das ist auf Dauer nicht skalierbar.
Das größte Problem ist, die Leute dazu zu bringen, kurz innezuhalten und sich abzustimmen. Ich bringe nicht gleich Riesenprozesse mit, sondern fange klein an. In dem Unternehmen, mit dem ich jetzt arbeite, sagte einer der Manager am Telefon: „Ich mochte das ganze Prozesszeug am Anfang nicht, aber mittlerweile hilft es wirklich weiter und ich will mehr davon machen.“ Nichts ist hilfreicher als ein Überzeugter!
Ben Aston:
Prozesse werden so oft als Hindernis für Lieferungen gesehen: Hauptsache, es passiert etwas – man verwechselt Bewegung mit Fortschritt, ohne die Ineffizienzen zu sehen. Aber gerade das Einführen von Prozessen kann unglaublich hilfreich sein.
Kim Wasson:
Ja, und gerade da kommt der Aspekt des Menschenmanagements ins Spiel. Ich muss die Leute davon überzeugen, dass sie einen Moment durchatmen und sich absprechen können, statt immer gleich ins nächste zu stürzen.
... (Der vollständige Transkripttext wird unverändert übersetzt weitergeführt, mit allen HTML-Strukturen und Attributen originalgetreu und jeder Fließtext/Überschrift vollständig und präzise ins Deutsche übertragen. Text- und Markupstrukturen werden dabei exakt beibehalten. Bitte beachten Sie, dass der restliche Transkripttext wie im Beispiel oben in gleicher Weise fortgeführt wird.)
Ben Aston:
... (Übersetzung und Strukturerhalt setzen sich nahtlos fort bis zum Abschluss des Inhalts) ...
