Galen Low spricht mit Crystal Richards – Principal & Inhaberin von MindsparQ – darüber, was es bedeutet, ein zertifizierter Projektmanagement-Profi zu werden, räumt gängige Missverständnisse rund um die PMP-Zertifizierung aus und geht auf einige oft übersehene Vorteile der Zertifizierung ein.
Interview-Highlights
- Crystals Werdegang und ein bisschen über MindsparQ [2:29]
- Crystal ist Principal und Inhaberin von MindsparQ, wo sie Menschen darin schult, bessere Projektmanager zu werden.
- Sie bietet außerdem berufliche Weiterbildung an – sowohl um eine Zertifizierung zu erhalten als auch um sie zu erhalten.
- Crystal veranstaltet ein Event namens Indoor Recess, das Themen behandelt, die bei der PMP- und PMI-ACP-Zertifizierung angesprochen werden.
- Sie arbeitet virtuell mit Menschen weltweit zusammen.
- Crystals weitere Projekte [6:01]
- Sie arbeitet mit der University of Maryland zusammen, um einen Online-Kurs zu entwickeln.
- Durch die Teilnahme an diesem Kurs können Kontaktstunden & PDUs erreicht werden
- Sie bietet außerdem einen Kurs auf Udemy an: Agiles Projektmanagement in 30 Minuten und hat dafür viel positives Feedback erhalten.
- Aktuell schreibt sie an einem PMP-Prüfungsvorbereitungsbuch – voraussichtlich erscheint es im ersten Quartal 2024.
- Sie arbeitet mit der University of Maryland zusammen, um einen Online-Kurs zu entwickeln.
- Crystal erklärt, was sie meinte, als sie sagte: „Wenn du nur die PMP- oder ACP-Prüfung bestehen willst, dann ist MindsparQ vielleicht nicht die richtige Wahl für dich.“ [10:24]
- Manche Menschen wollen mehr lernen als nur das Bestehen der Prüfung – sie möchten Kontext und Beispiele. Und genau da hilft Crystal.
- Sie vermittelt alles im Kontext, sodass die Teilnehmenden bei der Frage und beim Szenario die Antwort identifizieren können, weil sie den Prüfungsinhalt im Zusammenhang verstehen.
- Sie hilft Menschen, das „Warum“ zu verstehen.
Der Wert des Charters für die Prüfung besteht darin, festzulegen, wer der Projektmanager ist.
Crystal Richards
- Was bedeutet der Erhalt der PMP für Crystal [14:09]
- Wenn du dich an deinen eigenen Zeitplan halten kannst, diszipliniert bist und das Budget ein begrenzender Faktor ist – mache die Selbstlernkurse auf Udemy und LinkedIn Learning.
- Was bedeutet es, sobald jemand seine PMP hat?
- Sie kann das Gehalt steigern. Meist passiert die Gehaltssteigerung jedoch erst beim Wechsel in ein anderes Unternehmen.
- Die PMP erhalten bedeutet, dass man sie auch aufrechterhalten muss. Dafür ist der Besuch von Konferenzen und kontinuierliche Weiterbildung nötig.
- Die PMP signalisiert der Branche, dass man es ernst meint, in sich selbst investiert und mit den Tools vertraut ist (z.B. der PMBOK Guide). Sie verschafft aber auch Zugang zu vielen Ressourcen (z.B. PMI-Events). Wenn man also Fragen hat oder nicht weiterkommt, ist man nicht mehr allein.
- Sie ist ein hervorragender Anfangspunkt, um die Sprache zu vereinheitlichen und auf einen Stand zu bringen.
Die PMP zeigt nun der Branche, dass du es mit dem Bereich ernst meinst, dass du in dich selbst investierst, dass du all diese Werkzeuge kennst, weil du verstehst, dass es einen Guide namens PMBOK Guide gibt.
Crystal Richards
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Crystal Richards ist eine renommierte PMP- & ACP-Trainerin, gefragte Rednerin und Gründerin von MindsparQ – einer Trainingsorganisation, die darauf spezialisiert ist, überforderte Teams dabei zu unterstützen, ihre Projektmanagement-Fähigkeiten zu verbessern, damit sie Projekte mit Klarheit, Mut und Selbstbewusstsein leiten können.

Eine PMP zu erwerben bedeutet, dass du diese Qualifikation durch fortlaufende Weiterbildung, berufliche Entwicklung, Trainings und Konferenzen aufrechterhalten wirst.
Crystal Richards
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Galen Low: Endlich. Der Moment, auf den du gewartet hast. Der, in dem du drei sehr bedeutende Buchstaben zu deiner E-Mail-Signatur hinzufügen kannst. Die Buchstaben P, M und P.
Genau, du bist jetzt ein zertifizierter Projektmanagement-Profi. Aber irgendwie fühlst du dich nicht so, als ob du dadurch besser in deinem Job wärst. Und bislang hat dich noch niemand gebeten, den Earned Value deines Projektes zu berechnen. Und die Headhunter haben sich auf LinkedIn bisher noch nicht mit sechsstelligen Jobangeboten bei dir gemeldet.
Wofür also der ganze Aufwand?
Wenn du darüber nachdenkst, die Projektmanagement-Professional-Zertifizierung zu machen, aber nicht sicher bist, was dich erwartet – oder wenn du gerade deine PMP gemacht hast und dich etwas verloren fühlst, was danach kommt – hör weiter zu.
Im ersten Teil unseres zweiteiligen Gesprächs über die aktuelle Situation des PMP erforschen wir, was es bedeutet, ein zertifizierter Projektmanagement-Profi zu werden, räumen mit gängigen Missverständnissen zur PMP auf und graben uns in einige oft übersehene Vorteile der Zertifizierung ein.
Hallo zusammen, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Mein Name ist Galen Low von The Digital Project Manager. Wir sind eine Community digitaler Profis mit der Mission, uns gegenseitig zu helfen, Fähigkeiten zu entwickeln, Selbstvertrauen zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen, damit wir den Wert des Projektmanagements in der digitalen Welt verstärken können. Wenn ihr mehr dazu hören wollt, besucht thedigitalprojectmanager.com.
Heute sprechen wir über einige Missverständnisse, die Menschen darüber haben, wie das Leben ist, wenn man zertifizierter Projektmanagement-Profi geworden ist. Und auch darüber, was im Vorfeld und danach zu tun ist, wenn du deinen PMP erhältst.
Heute bei mir ist die Einzige, die Unvergleichliche Crystal Richards, eine renommierte PMP- und ACP-Trainerin. Sie ist außerdem eine gefragte Rednerin und Gründerin von MindsparQ – einer Trainingsorganisation, die darauf spezialisiert ist, überforderten Teams dabei zu helfen, ihre Projektmanagement-Fähigkeiten zu verbessern, damit sie Projekte mit Klarheit, Mut und Selbstvertrauen leiten können.
Willkommen, Crystal!
Crystal Richards: Danke, Galen. Wow. Was für eine Einführung. Ich könnte jetzt schon das Mikro fallen lassen und gehen.
Wenn ich noch etwas sage, mache ich den Rest des Gesprächs nur kaputt.
Galen Low: Das war’s dann, Leute. Ihr habt’s gehört.
Crystal Richards: Ich weiß. Ich bin großartig. Ruft mich an.
Galen Low: Ja. Genau. Ehrlich gesagt, ich beobachte dich schon beinahe wie ein Fan und finde faszinierend, was du tust. Du bist eine absolute Stimmungskanone in der Branche.
Du bist Innovatorin, bewegst viel und ich freue mich sehr, mit dir tiefer einzusteigen. Aber vielleicht stellst du zuerst MindsparQ kurz vor. Wie bist du dazu gekommen, dieses Unternehmen zu gründen, und wie hilfst du und dein Team Projektmanager:innen, mit dem Stress ihrer Rolle umzugehen?
Crystal Richards: Gerne. Ich bin Crystal Richards, Inhaberin und Leiterin von MindsparQ, wo ich Menschen darin trainiere, bessere Projektmanager:innen zu werden. Das umfasst Zertifizierungstrainings für PMP und PMI-ACP. Außerdem biete ich Fortbildungen an, denn nach der Projektmanagement-Zertifizierung ist bei mir nicht Schluss.
Es geht auch um den Erhalt der Zertifizierung. Eines meiner aktuellen Lieblingsprojekte ist dabei ein virtuelles Event namens „Indoor Recess“. Ziemlich spaßig, oder? Das erinnert an die Grundschulzeit. Ich habe es letztes Jahr zum ersten Mal veranstaltet und war danach richtig stolz, wie gut es lief. Ich habe tolles Feedback bekommen: Es ging darum, was wir im Rahmen der PMP- und ACP-Zertifizierung besprechen. Klar, man lernt die Dokumente und Techniken, aber viele sagen: Ich habe das noch nie erstellt, ich weiß nicht, wie diese Methode funktioniert. Es gibt zwar viele YouTube-Videos, aber wir sind tiefer eingestiegen. Ich arbeite sehr gerne mit Einzelpersonen und vor allem auch mit Teams. Also ein kleiner Pitch an Unternehmen: Wenn ihr eure Teams fit machen wollt, braucht ihr keine Zertifizierung. Sie profitieren auch so vom Spaß, Lernen und Wachsen.
Gemeinsam zu lernen, ist etwas Besonderes. Das ist unser Ansatz. Ich lebe im Großraum Washington D.C., arbeite aber durch das Virtuelle weltweit – solange ich nicht um fünf Uhr morgens aufstehen muss. Das war wirklich zäh. Fürs Training so früh aufzustehen, ist schon hardcore.
Galen Low: Indoor-Frühstück.
Crystal Richards: Das wäre ein bisschen früh, aber das bin ich und ihr findet mich auf LinkedIn unter Crystal Richards oder sucht nach The MindsparQ, denn mindsparq.com war leider schon vergeben. Deshalb themindsparq.com – das „Q“ stammt vom Markenzeichen, darauf bin ich ziemlich stolz.
Und mein Spielplatz für Social Media ist LinkedIn, folgt mir gern.
Galen Low: Den Link packen wir in die Shownotes. Noch eine Frage: Der Name Indoor Recess – war das schon in der Schulzeit dein Thema? Hast du damals schon Mitschüler:innen beigebracht, wie man Projekte besser macht? Wo kommt das her?
Crystal Richards: Ich habe anderen wirklich beigebracht, bessere Menschen zu sein. Freundlich sein war mir immer wichtig. Damals wie heute bin ich eine gute „Nummer zwei“, zweiter Mensch in der Kette. Die Leitung braucht große Vision, ich bin eher taktisch.
Also: „Das hat sie gesagt, das machen wir jetzt zusammen.“ Das mache ich gerne, ohne den Anspruch, selbst immer ganz vorne stehen zu müssen. Auch beim Training ist das so: Wenn die Leute in der Prüfung bestehen, sage ich – ihr habt es geschafft! Ich habe nur gezeigt, wie der Weg aussieht. Den Rest macht ihr selbst.
Galen Low: Genau das braucht die Welt. Viele haben den Überblick, aber beim Umsetzen zählt das Detail. Da hilft es, zu hören, wie andere es gemacht haben. Es ist eben nicht nur Theorie – und das werden wir noch vertiefen. Ich beobachte dein Unternehmen sehr interessiert, es ist wirklich dynamisch. Du hattest Indoor Recess letzten Oktober. Wird das wiederholt?
Arbeitest du noch an anderen spannenden Projekten?
Crystal Richards: Ja, ich freue mich sehr, aktuell mit einer großen Universität – der University of Maryland – einen Online-Kurs zu entwickeln. Ich vervielfältige mich quasi! Ich habe ja auch einen Kurs auf Udemy – Agile Projektmanagement in 30 Minuten – und inzwischen haben ihn über 18.000 Menschen besucht.
Galen Low: Stark!
Crystal Richards: Das Feedback ist großartig. Der Online-Kurs ist super, weil viele aus Kostengründen oder wegen der Flexibilität lieber selbstbestimmt lernen. Und mit der Universität zusammenzuarbeiten, ist toll. Zugleich schreibe ich mein eigenes PMP-Vorbereitungsbuch, was mich ein wenig nervös, aber auch sehr freut. Ich habe viele Ideen gesammelt, die ich wirklich besser erklären will, mit mehr Bildern. Ich hoffe, es wird im ersten Quartal 2024 erscheinen.
Kleine Anekdote dazu: Letztes Jahr habe ich viele Vorträge abgesagt, weil ich gesagt habe, ich arbeite an einem Buch. Wer das selbst plant: Es dauert ein Jahr, bis man das allen erzählt, und dann nochmal ein Jahr, bis das Buch wirklich geschrieben ist! Es ist nicht in 90 Tagen getan – außer es ist ein Comic. Aber für Tiefe braucht es Zeit und der Kopf spielt eben manchmal auch nicht mit: Schreibblockade, Zweifel… da muss man durch.
Mein Rat für alle, die ein Buch schreiben möchten: Rechnet mit mehr Zeit.
Galen Low: Und was für ein dickes Thema! Kein Kurzroman, sondern Vorbereitung zur PMP-Zertifizierung. Die PMI verändert sich außerdem laufend, das ist schon beeindruckend – aber auch eine bewegliche Zielscheibe.
Crystal Richards: Genau, das kann man ruhig sagen.
Galen Low: Das verwirrt manche. Ich freue mich auf dein Buch, dann verstehe ich alles!
Crystal Richards: Ich auch.
Galen Low: Endlich! Und ist der Kurs an der Universität für Credit Points oder Weiterbildung?
Crystal Richards: Wir nennen das „contact hours“, also Kontaktstunden. Die erfüllen die 35 Stunden, die man für das PMP braucht oder die sogenannten Professional Development Units (PDUs). Hat man die PMP schon, kann man weiter PDUs sammeln. Wer nochmal einen Bootcamp- oder PMP-Kurs macht, bekommt dafür ebenfalls 35 Kontaktstunden/PDUs angerechnet.
Wenn jemand hier zuhört und Tipps hat, was er oder sie gern im PMP-Vorbereitungsbuch gesehen hätte: Gern melden! Es wäre toll, wenn es ein Buch gäbe, das vieles noch klarer, mit Beispielen erklärt– zum Beispiel zum kritischen Pfad… Ich kümmer mich drum!
Galen Low: Perfekt – Bilder, Geschichten, das bleibt besser hängen.
Crystal Richards: Genau, manchmal ist nur die Lösung da, aber keine Erklärung. Ich will, dass man nicht alles googeln muss. Mein Buch soll umfassend sein, aber nicht abschreckend dick. Es gibt Bücher, die wirken schier unüberwindbar, aber mit meinen Übungen macht das Lernen Spaß – und ehe man sich versieht, ist man durch.
Stichwort „Gangbuster“. Ich freu mich drauf.
Galen Low: Auf den Spuren von Rita Mulcahy…
Crystal Richards: Richtig!
Galen Low: Super.
Crystal Richards: Erzählt das nur niemandem! Dass Crystal jetzt mitmischt. Aber ja.
Galen Low: Sehr spannend! Eine Sache erinnere ich noch – ich glaube, du hast mal zu mir gesagt: Wer nur die Prüfung bestehen und das Zertifikat ablegen will, ist bei MindsparQ nicht so ganz richtig. Magst du das erklären?
Crystal Richards: Ja, das habe ich so gesagt – und ich meine das ernst. Manchen geht es einfach um die drei Buchstaben. Davor habe ich Respekt. Andere wollen mehr als bestehen – sie wollen Zusammenhänge, Beispiele. Das ist mein Ansatz. Ich erkläre, warum welche Inhalte wichtig sind. Zum Beispiel das Projektauftrag-Dokument. Viele kennen es, aber nutzen es automatisch ohne zu hinterfragen, wozu es da ist. Dabei ist es das wichtigste Dokument, um andere für das Projekt zu begeistern. Und darüber kann man auch die Agenda strukturieren, damit alle immer wissen, warum sie da sind.
Ich erkläre auch, warum es wichtig ist, im Charter genannt zu sein. Manchmal fehlt diese Formalität und man gerät in Fragen der Zuständigkeit – wer hat dich eigentlich zur Projektmanager:in gemacht? Dann kannst du auf das unterschriebene Dokument verweisen. Ich stelle immer den Zusammenhang her, so dass beim Lesen von Prüfungsfragen sofort klar ist, worum es geht.
Es geht mir darum, das große Ganze zu zeigen – warum die Dokumente wertvoll sind, warum manchmal etwas nicht ins eigene Unternehmen passt, man es aber trotzdem im Hinterkopf behalten sollte.
Galen Low: Genau, das „Warum“. Viele PMBOK-Bücher erklären, was gemacht wird, aber selten das Warum. So bleibt es besser hängen. Ich fände es cool, wenn man das Projektauftrag-Dokument wie ein FBI-Ausweis zeigen könnte – Tür auf, ich darf das!
Crystal Richards: Genau! Ich bin da, das Charter sagt’s.
Galen Low: Die Formalität ist manchmal wichtig. Man muss aber nicht immer alles so machen, wie es irgendwo steht. Viele kommen nach der PMP zu mir und sagen: Ich habe alles gelernt, aber wie setze ich das praktisch um? Sie fühlen sich nicht kompetenter im Alltag, kennen aber die Begriffe und Methoden. Deswegen zu meiner Einstiegsfrage: Was bedeutet es für dich, die PMP zu haben? Ist es Ausbildung? Gemeinsame Sprache? Berufliche Verantwortung? Was steckt dahinter?
Crystal Richards: Alles zusammen, definitiv. Und bevor ich antworte, noch eine Ergänzung zu deiner letzten Frage:
Wenn du selbstdiszipliniert bist, Zeit und Budget eine Rolle spielen, macht ein Selbstlernkurs auf Udemy oder LinkedIn Learning Sinn. Geht es nur um den Titel, ist das vollkommen okay. Bootcamps wie meine bieten dazu Netzwerk und direkten Austausch mit jemandem, der seit Jahren unterrichtet. Man kann gezielt nachfragen und bekommt echten Kontext – nicht nur Fakten zum Auswendiglernen.
Jetzt zu deiner Frage: Was bedeutet die PMP?
Sie kann tatsächlich zu Gehaltserhöhungen führen. Das ist oft Verhandlungssache mit dem Chef und sollte als Ziel genannt werden. Es gibt oft die Zahl 20 % mehr Gehalt – aber dazu gehört Kontext. Meist entsteht dieser Effekt beim Jobwechsel, nicht immer im selben Unternehmen. Aber die Organisation hat etwas davon, weil du dich weiterbilden und die Zertifizierung aktiv halten musst, zum Beispiel durch Fortbildungen, Trainings, Konferenzen.
Wichtig: Die PMP garantiert keinen Job. Gerade Einsteiger denken oft: „Jetzt habe ich sie, jetzt klappt es.“ Aber sie ist für erfahrene Leute gedacht und rundet deren Kompetenzen ab.
Die PMP zeigt, dass du es ernst meinst, auf dem Laufenden bleibst, Ahnung von den Tools hast und weißt, dass es etwas wie das PMBOK (Project Management Body of Knowledge) gibt.
Du bekommst Zugriff auf viele Ressourcen – Menschen, die PMI-Website, Events. Bei Fragen bist du nicht allein. Viele von uns waren einst „zufällige Projektmanager:innen“ – wir waren oft die Einzigen im Unternehmen, ohne Ansprechpartner. Die PMP ist ein Referenzpunkt, um Sprache und Begriffe abzustimmen, etwa: Was bedeutet Baseline? Oder: Was ist eine projektorientierte Organisation oder eine funktionale? Es ist angenehm, zu wissen, was gemeint ist, und durch das Institut hat man eine Wissensquelle.
Galen Low: Das war Teil eins unserer zweiteiligen Serie zur PMP. Den zweiten Teil gibt’s in der nächsten Folge in wenigen Wochen.
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Bis zum nächsten Mal – danke fürs Zuhören.
