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Ein Freund und ich scherzten, dass gerade die Lektionen, die wir auf die harte Tour gelernt haben, die wichtigsten als digitale Projektmanager waren. Das brachte mich zum Nachdenken: Ist das Lernen auf die harte Tour tatsächlich die beste Methode, um das Projektmanagement als DPM zu erlernen?

Das Plädoyer fürs Lernen auf die harte Tour

Auf der einen Seite ist das Lernen auf die harte Tour äußerst effektiv. Damit meine ich, es schmerzt so sehr, dass du die Lektion schnell lernst, und dann verfolgt sie dich so, dass du nie wieder vergisst, was du gelernt hast.

Manche glauben auch, dass es den Charakter stärkt: Jedes Mal, wenn du ausrutschst, hinfällst und dich wieder aufraffst, verdienst du dir neue „Narben“, die dich zu einem abgebrühten PM machen, mit so dicker Haut, dass selbst die härteste Stakeholder-Kritik keine Wirkung zeigt.

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Und am allerwichtigsten ... wir sprechen hier von Digitalem! Ich habe an einem Wochenende schon versehentlich ganze Stylesheets gelöscht – direkt vor dem Launch –, aber wir konnten alles rechtzeitig wiederherstellen. Es ist ja nicht so, als hätte ich vergessen, das Fahrwerk auszufahren oder die Kinder nicht aus der Schule abgeholt.

Rückblickend betrachtet hat uns das Digitale vielleicht das Lernen auf die harte Tour ermöglicht. Die Digitalkultur hat diese Art von Lernen unterstützt und gefördert. Wir sind schon gescheitert, lange bevor es als etwas Positives galt!

Aber die Einstellung war: Wie sollten wir zu den abgeklärten, erfahrenen DPMs werden, wie wir sie uns vorstellten, wenn wir nicht ein paar Mal im Berufsleben unsere Hand ins Feuer gehalten hätten?

Und während ich das schreibe, wird mir klar, wie albern das eigentlich klingt.

Das Plädoyer für Training

Hier ist die Sache: Das, womit wir als DPMs am meisten kämpfen, ist selten die Technik. Unsere Herausforderungen entstehen durch zwischenmenschliche Dynamiken und Projektpolitik, Führung und Ethik.

Die sich wiederholenden Themen unserer Fehlschläge drehen sich um Erwartungsmanagement, Missverständnisse, das Überbringen schlechter Nachrichten und das Vermitteln in Konflikten.

Worin wir uns ständig verbessern wollen, ist das Motivieren von Projektteams, effektive Zusammenarbeit und die Begleitung eines Produkts, das der eigenen Vision treu bleibt.

Also ja, vielleicht braucht nicht jeder Digital-Projektmanager ein Lehrbuch oder einen Projektmanagementkurs, aber es kann nicht schaden, ein Praxis-Handbuch zu haben, das durch die Erfahrungen anderer entstanden ist, die schon ein paar Mal mehr ihre Hand ins Feuer gehalten haben als man selbst.

Woran wir denken sollten: Wir lernen alle unterschiedlich, aber manchmal brauchen wir eine Balance. Ein Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxis. Ein Gleichgewicht zwischen eigener Projektmanagement-Erfahrung und dem Rat anderer. Ein Gleichgewicht zwischen wagemutigem Mut und besonnener Vorsicht.

Ich sage nicht, dass du nicht auf die harte Tour lernen solltest. Nur zu – geh deinen Weg. Aber unterschätze nicht den Nutzen einer Portion formalen Projektmanagement-Trainings und Unterstützung. Wahrscheinlich stellst du fest, dass du gar nicht so oft deine Hand ins Feuer halten müsstest.

Wie geht es weiter?

Deshalb haben wir unseren Mastering Digital Project Management Kurs entwickelt. Er wurde von DPM-Experten gestaltet, die deine Schuhe getragen, deinen Stress gefühlt und deine Rückschläge erlebt haben. Dieser siebentägige Online-Kurs vermittelt dir die Projektmanagement-Fähigkeiten und das Wissen, das du benötigst, um dein Projektchaos zu bändigen und den Grundstein für Projekterfolg zu legen.

Hier kannst du mehr über das Erlernen von Projektmanagement erfahren.