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Die Vorstellung, auf "Culture Add" statt nur auf "Culture Fit" einzustellen, ist nicht besonders neu: Viele Organisationen haben erkannt, dass das Einstellen von Menschen, die gut ins bestehende Team passen, im Wesentlichen zu einem Stillstand der Unternehmenskultur führen kann. Im Gegensatz dazu bringen Talente, die neue Perspektiven und frische Ideen einbringen, das Unternehmen und dessen Kultur voran.

Doch in einer zunehmend remote-orientierten Arbeitswelt, in der wir unsere Kandidat:innen womöglich während des gesamten Einstellungsprozesses (oder auch darüber hinaus) nie persönlich treffen, stellt sich die Frage: Wie stellen wir sicher, dass wir diese Best Practices auch wirklich effektiv umsetzen?

Vor einiger Zeit haben wir eine Members-Session zum Thema Wie man für Culture Add einstellt abgeschlossen (als Mitglied kannst du sie jederzeit auf Abruf anschauen). Einige wichtige Erkenntnisse aus dem Videointerview-Prozess möchte ich hier mit der breiteren Community teilen, um allen dabei zu helfen, den Prozess zur Einstellung von Remote-Mitarbeitenden zu verbessern.

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1. Finden Sie einen effektiven Weg, Ihre Unternehmenskultur virtuell zu erklären

Bei der Remote-Einstellung können Kandidat:innen nicht einfach durchs Büro laufen und auf dem Weg vom Empfang zum Besprechungsraum ein Gefühl für die Teamkultur bekommen.

Nehmen Sie sich deshalb im Interview die Zeit, die Unternehmenskultur zu erklären – und beantworten Sie Fragen, die dazu aufkommen. Legen Sie Wert darauf, Kommunikationsstile, Führungsstil sowie Entscheidungswege zu erläutern, damit Kandidat:innen für sich prüfen können, ob dies den eigenen Erwartungen entspricht.

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2. Gestalten Sie Interviewfragen, die neue Denkweisen hervorbringen

Wenn Kreativität und Einfallsreichtum für die Position wichtig sind, verzichten Sie auf klassische „Logikrätsel“ im Bewerbungsgespräch und setzen Sie lieber auf offene, situative Fragen. Sie könnten zum Beispiel Kandidat:innen von einem aktuellen Problem berichten lassen, das Ihr Team gerade gelöst hat, und beobachten, ob sie zu einer anderen – vielleicht sogar besseren – Lösung gelangen als Sie selbst.

3. Entwerfen Sie Interviewfragen, die Kommunikationsstile sichtbar machen

Klar und wirkungsvoll zu kommunizieren ist essenziell für erfolgreiche Zusammenarbeit – sowohl vor Ort als auch remote. Je nach Werten und Vision Ihrer Organisation ist es möglicherweise wichtig, keine Remote-Mitarbeitenden einzustellen, die mit Fachjargon und einem herablassenden Ton davon ablenken, dass ihre Gedanken unstrukturiert oder unklar sind.

4. Reduzieren Sie das Tempo im Einstellungsprozess

Bedenken Sie, dass ein vollständig digitaler Einstellungsprozess etwas Abstraktes und Einschüchterndes an sich hat – und zwar nicht nur für Bewerber:innen, sondern auch für Interviewende! Wenn Sie remote genauso schnell einstellen wie persönlich und feststellen, dass das zu Reibungen führt, versuchen Sie, das Tempo zu verlangsamen. Verlängern Sie die Interviews und legen Sie eine Pause in die Mitte. Planen Sie zweite, dritte und vierte Gespräche mit ein paar Tagen Abstand ein, um allen Beteiligten etwas Luft zu verschaffen.

Für die Kandidatenakquise könnte auch Software für Personalvermittlungen hilfreich sein.

Wie geht es weiter?

Wenn du dich für die Themen Einstellung, Onboarding und virtuelles Mentoring von Remote-Teammitgliedern interessierst, könnte eine Mitgliedschaft in unserer Community das Richtige für dich sein. Als Mitglied kannst du dich an diesen und ähnlichen Gesprächen beteiligen, um Komplexitäten besser zu meistern und dich kontinuierlich als Digital Leader weiterzuentwickeln.

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