Erfahren Sie, wie Sie Projekterfolge nutzen, um Teams zu stärken, die Markttauglichkeit von Produkten voranzutreiben und Vertrauen aufzubauen – mit Innovator und TCGen-Gründer John Carter.
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Lies das Transkript:
Wir probieren derzeit eine Software-Transkription unserer Podcasts aus. Entschuldige bitte eventuelle Tippfehler, denn das Programm ist nicht immer zu 100% korrekt.
Galen Low
Da sitzt du also mal wieder vor deinem Projektplan und fürchtest dich vor den Meilensteinen, die du selbst gesetzt hast. Sie rücken jedes Mal näher, wenn du hinschaust, wie diamantförmige Space Invaders. Am Anfang wirken sie harmlos: nur ein paar Linien im Sand, die grob den Weg vorgeben. Jetzt aber fühlen sie sich wie ein schweres Gewicht an deinem Hals an: Lasten, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Es sind die Zweifel, die dich an den Rand der Drachenhöhle wütender Stakeholder zerren, wenn der entscheidende Tag kommt. Kommt dir das bekannt vor, dann muss ich dir leider sagen, du bist einer dieser PMs, die Projektmeilensteine komplett falsch nutzen. Keine Sorge, die meisten von uns sitzen im gleichen Boot. Wenn du deine Projektmeilensteine aber vom angsteinflößenden Ballast ihrem eigentlichen Zweck zuführen möchtest – als Nordstern für Team- und Stakeholder-Zusammenarbeit – dann höre weiter zu.
Danke fürs Einschalten. Mein Name ist Galen Low vom Digitalen Projektmanager. Wir sind eine Community aus Digitalprofis mit der Mission, einander zu unterstützen, damit wir Projekte besser abliefern können. Wenn du mehr darüber erfahren willst, besuche thedigitalprojectmanager.com.
Alles klar. Hallo an alle, danke, dass ihr heute beim DPM-Podcast dabei seid. Mein heutiger Gast ist ein anerkannter Experte für Produktentwicklung und auch im Projektmanagement kein Unbekannter. Er ist einer der klugen Köpfe hinter den Geräuschunterdrückungs-Kopfhörern von Bose sowie Apples Prozess für die Entwicklung neuer Produkte. Heute berät sein Unternehmen, TCGen, Größen wie Amazon, Apple, Cisco, Hewlett-Packard, IBM, Mozilla, Roche und 3M. Und er hat sich jetzt einen Musiklehrer engagiert, um Musiktheorie zu lernen, und komponiert inzwischen sogar selbst. Also, begrüßt mit mir John Carter. Hallo, John.
John Carter
Hallo Galen. Schön, dabei zu sein.
Galen Low
Schön, dass du da bist. Und danke, dass du dir die Zeit nimmst. John, wenn ich auf deinen Lebenslauf schaue, werde ich wahrscheinlich, wie viele andere, richtig neidisch. Produktinnovationen für Bose, Zusammenarbeit mit Apple, eigenes Unternehmen, Autorenleben – deshalb frage ich direkt zu Beginn: Was wolltest du werden, als du klein warst?
John Carter
Das ist eine lustige Frage. Und tatsächlich mache ich das in meiner Freizeit immer noch: Ingenieur sein. Ich wollte schon immer Dinge entwerfen, Berechnungen anstellen und Leistung vorhersagen. Das hat mich bis heute angetrieben – und treibt mich immer noch an.
Galen Low
Großartig! War das auch der Impuls, stärker in Richtung Innovation zu gehen? Ich schätze, die Ingenieurs-Mentalität passt gut dazu, neue Dinge zu schaffen, die realisierbar sind und tatsächlich von Menschen genutzt werden können.
John Carter
Am Anfang war das vermutlich weniger durchdacht, aber ich war dieser klassische Jungen-Wissenschaftler: Chemiekasten, Mikroskop, Teleskop, Amateurfunk-Lizenz. Ich habe all diese nerdigen Dinge geliebt. Und ich denke, das bezieht sich auf das, was ich heute mache – vor allem liebe ich Elektronik, und dass man Strom und Elektronen zwar nicht sehen kann, aber sie dennoch messen und nutzen kann. Dasselbe gilt heute für Klang. Man sieht es nicht, aber es beeinflusst massiv, wie man sich fühlt oder denkt. Mich hat es schon immer fasziniert, Phänomene zu verstehen, die man nicht sehen kann.
Galen Low
Gab es einen inspirierenden Moment, wo du beschlossen hast, dein Wissen aus der Technik aufs Digitale bzw. Produkte zu übertragen?
John Carter
Das hat sich ziemlich natürlich aus meiner Arbeit mit Dr. Bose von der Bose Corporation ergeben. Er war sowohl im Marketing als auch in der Technik außergewöhnlich – eine seltene Kombination. Er stellte grundlegende Fragen: Was wollen Menschen? Was ist ihnen wichtig? Durch ihn habe ich begriffen, wie zentral es ist, die Kundenbedürfnisse wirklich zu verstehen und das, was ihnen wirklich wichtig ist, zu liefern. Auch als Erfinder weiß man erst, was die Kunden wirklich schätzen, wenn sie das Produkt in der Hand halten. Das war für mich der schrittweise Einstieg vom Ingenieur zur Innovation.
