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Woher weißt du, ob du bereit bist, das Projektmanagement auf die nächste Stufe zu heben?

Das ist eine komplizierte Frage für jede:n auf jedem Karriereweg, aber für uns DPMs ist sie meiner Meinung nach besonders knifflig.

Klar, du hast vermutlich schon viele Projekte in deiner aktuellen Rolle abgeschlossen. Alle haben dazu beigetragen, deine Fähigkeiten und deinen Instinkt zu schärfen. Alle haben dir neue Prozesse oder Technologien nähergebracht. Sie waren alle mit Problemen gespickt, die du gemeinsam mit deinem Team lösen musstest.

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Und doch war keins davon perfekt. Das ist der Anfang dessen, was ich das „Selbstvertrauens-Paradoxon“ nenne, das sich als Selbstzweifel bei der Arbeit zeigt.

Selbstzweifel in der Karriere überwinden

Siehst du, ein Projekt besteht aus Millionen von Mikroentscheidungen – vom Team, von dir, von deinen Executive Sponsors.

Im Großen und Ganzen ist es deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass genügend dieser Entscheidungen das Schiff vom Risiko weg und zum Erfolg hin steuern.

Aber es gibt immer eine bessere Entscheidung, die man hätte treffen können. Es gibt immer die Integration, die nicht ganz reibungslos verlief. Es gibt immer einen Schritt im Analyseprozess, der nicht exakt "nach Lehrbuch" ablief. Es gibt immer etwas am Produkt, auf das man nicht ganz stolz ist.

Wenn du also den nächsten Schritt in deiner Karriere ins Auge fasst, ist es ganz natürlich, dass sich Selbstzweifel und negative Gedanken einschleichen, wenn du über deine bisherigen Projekte nachdenkst.

Was ist, wenn dein neues Team merkt, dass deine früheren Projekte nicht perfekt waren? Was ist, wenn der Prozess bei deinem nächsten Arbeitgeber weniger nachsichtig mit Fehlern umgeht? Was ist, wenn dich andere Technologien oder Projektarten zu weit aus deiner Komfortzone bringen und dich überfordern?

Ja, diese Bedenken sind alle berechtigt, aber ich würde behaupten, dass sie – aus der richtigen Perspektive betrachtet – auch der Schlüssel sind, um dein Selbstvertrauen zu stärken.

Hier sind meine 3 wichtigsten Tipps, um Selbstzweifel zu managen, wenn du deine Karrierezielplanung oder den Sprung auf das nächste Level angehst:

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1. Unterschätze nicht deine Fähigkeit, Probleme zu lösen

Wenn dein Projekt zum Abschluss gekommen ist, hast du wahrscheinlich mehr Probleme gelöst als ignoriert. Das Problem beim Problemlösen ist, dass es chaotisch ist – es fühlt sich deshalb oft unvollkommen an. Andererseits ist Problemlösen etwas, das nicht allen Menschen leichtfällt. Überlege dir also beim Reflektieren deiner Projekte, was ohne deine Hartnäckigkeit, Schwierigkeiten zu lösen, passiert wäre.

2. Erinnere dich daran, dass deine Fehler dich wertvoll machen

Ich habe tatsächlich nie einen Projektmanager eingestellt, der oder die mir erzählte, seine oder ihre Projekte wären immer problemlos gelaufen. Ich war immer auf der Suche nach Menschen, die schwierige Situationen bewältigt und den Mut haben, das auch zuzugeben. Denn Fehler sind Lernerfahrungen, die dir kein Lehrbuch beibringen kann. Fehler sind Gold wert.

3. Sei offen für eine Auffrischung

Wenn man längere Zeit bei einer Organisation gearbeitet hat, ist es schwer einzuschätzen, ob das eigene Vorgehen auch woanders funktioniert. Am besten gewinnst du Selbstvertrauen zurück, indem du dir einen kleinen Auffrischungskurs gönnst: Besuche einen Kurs, lies ein Buch oder tausche dich mit anderen Projektmanager:innen aus. So erhältst du Bestätigung für das, was du richtig machst, und erkennst zugleich, wo du dich weiterentwickeln kannst.

Und wie geht es weiter?

Eine tolle Möglichkeit, alle drei Tipps umzusetzen, bietet unser Mastering Digital Project Management Training-Kurs. Er ist nicht nur für Einsteiger:innen ins Projektmanagement oder den Digitalbereich geeignet, sondern auch für erfahrene DPMs, die den nächsten Karriereschritt machen möchten.

Schaue dir auch unsere Liste an unterschätzten Projektmanagement-Kompetenzen an, um zu lernen, wie du deiner Karriere zusätzlichen Schwung verleihen kannst.