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Key Takeaways

Workflow-Transparenz: Ein DAM-Workflow hilft Ihnen, Ihre digitalen Assets effizient zu verwalten, die Versionskontrolle zu verbessern und Engpässe zu reduzieren.

Wichtige Komponenten: Beim Aufbau eines DAM-Workflows müssen Sie Ihre Medienbibliothek, Freigaben, Verteilungsregeln, Sicherheitsprotokolle und die passende DAM-Software einbeziehen.

Lebenszyklusprozess: Die Phasen des DAM-Lebenszyklus umfassen Planung, Erstellung, Erfassung, Speicherung, Transformation, Verteilung, Verwaltung und Archivierung.

Ein effektiver Workflow für das digitale Asset-Management (DAM) hilft Ihnen, Versionschaos zu vermeiden, Engpässe zu reduzieren und Ihre Dateien sicher sowie einsatzbereit zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu halten. Im Folgenden erkläre ich, wie Sie Workflows erstellen, die Ihre Anforderungen an das digitale Asset-Management unterstützen.

Was ist ein Workflow für das digitale Asset-Management?

Ein Workflow für das digitale Asset-Management ist der formale Prozess, durch den digitale Dateien wie Fotos, Videos, Dokumente und Grafiken erstellt, verwaltet, freigegeben, verteilt und archiviert werden.

Es ist das System, das Ihrem Team hilft, die richtige Datei zur richtigen Zeit an die richtige Person zu liefern – ohne doppelte Arbeiten oder die Sorge, versehentlich die falsche Datei am falschen Ort zu verwenden.

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Arten von Workflows im digitalen Asset-Management

Es gibt zahlreiche Arten von Workflows für das digitale Asset-Management, die Sie erstellen oder verwalten müssen, wenn Sie Projekte mit einer großen Anzahl an Assets verantworten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Asset-basierte Workflows: Ein asset-basierter Workflow konzentriert sich auf den Lebenszyklus einzelner Dateien. Zum Beispiel kann ein Produktbild Phasen wie Erstellung, Überprüfung, Freigabe und Veröffentlichung durchlaufen. Alle diese Schritte werden in einem einzigen, auf das jeweilige Asset ausgerichteten Workflow nachverfolgt.
  • Projektbasierte Workflows: Projektbasierte Workflows verwalten mehrere zusammenhängende Assets, die oft mit einer Kampagne oder einem Launch verknüpft sind. Denken Sie an eine saisonale Marketingkampagne mit Hunderten von Bildern, Anzeigenformaten und Videos, die sich durch Überprüfung und Freigabe bewegen. Ändert sich etwas an einem Asset (z.B. ein Textbaustein, die Farbe eines Hutes usw.), wird diese Anpassung global auf alle betroffenen Assets übernommen. Diese Art von Workflow findet sich zum Beispiel in der Pharmawerbung bei Sicherheitshinweisen oder Indikationen von Medikamenten.
  • Kollaborative Workflows: Bei diesen Workflows steht Teamarbeit im Vordergrund und mehrere Beteiligte können Dateien in Echtzeit bearbeiten. Kreativteams, Agenturen, Freiberufler und ihre Kunden können an Videobearbeitungen, Design-Dateien oder Präsentationen auf einer gemeinsamen DAM-Plattform oder in einer Live-Bearbeitungssitzung zusammenarbeiten. DAM-Systeme erleichtern zudem eine zeitversetzte Zusammenarbeit.
  • Freigabe-Workflows: Freigabe-Workflows regeln, wer digitale Assets prüft und absegnet, bevor sie veröffentlicht werden. Dies stellt eine einheitliche Markenkommunikation sowie die Einhaltung von Vorschriften sicher – besonders wichtig in regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Versicherungs- oder Lebensmittelbranche. Aber auch in weniger regulierten Industrien sorgen Freigabe-Workflows dafür, dass Dateien den jeweiligen Markenrichtlinien entsprechen.
  • Transaktionsbasierte Workflows: Nutzen Sie transaktionsbasierte Workflows, wenn Systeme oder Fachabteilungen Dateien austauschen. Lädt beispielsweise ein Fotograf Event-Bilder in Ihr digitales Asset-Management-Tool hoch, können diese automatisch an einen Bildredakteur weitergeleitet werden.
  • Archivierungs-Workflows: Diese Workflows widmen sich der Archivierung und dem Aussortieren alter oder zu häufig genutzter Inhalte. Sie versehen Ihre Dateien mit den passenden Metadaten, kategorisieren sie und lagern sie für rechtliche, Compliance- oder spätere Wiederverwendungszwecke ein.
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Wichtige Komponenten von Workflows im digitalen Asset-Management

Die wichtigsten Komponenten Ihres DAM-Workflows können je nach Art des zu erstellenden oder zu verwaltenden Workflows variieren. Diese Bestandteile können unter anderem folgende sein:

  • Medienbibliothek: Die Medienbibliothek ist ein zentrales Hub für all Ihre digitalen Assets. Hier laden Sie Inhalte hoch, organisieren sie und greifen darauf zu – idealerweise mit visuellen Vorschauen und einer leistungsfähigen Suchfunktion. Eine ausgefeilte Medienbibliothek kann verschiedene Arten von digitalen Assets organisieren und eine Vielzahl von Dateitypen verwalten. Sie sollten in der Lage sein, Berechtigungen für Teammitglieder entsprechend ihrer Rolle und der für sie freigegebenen Assets festzulegen.
  • Metadaten: Denken Sie an Metadaten wie Etiketten für die Assets. Diese gehen über Titel oder Dateinamen hinaus und können Tags, Dateibeschreibungen, das Erstellungsdatum des Assets und das Datum der Archivierung umfassen. Metadaten helfen Ihnen, Ihre Medienbibliothek zu optimieren und erleichtern das Finden, Organisieren, Sortieren und Wiederverwenden der bereits vorhandenen digitalen Assets.
  • Freigabe: Die Schritte des Freigabeprozesses definieren, wer jedes Asset überprüfen und genehmigen muss. Das hilft, das gefürchtete Dateibenennungs-Chaos wie „final_final_v4“ oder „final_final_v4_REVISED“ zu vermeiden und sorgt dafür, dass Markenstandards eingehalten werden.
  • Verteilung: Die Verteilung stellt sicher, dass fertiggestellte Assets an die richtigen Personen oder Plattformen ausgeliefert werden – sei es ein CMS, ein Social-Media-Planungstool oder ein Partnerportal. Dazu kann auch das Setzen von Berechtigungen gehören, damit die richtigen Teammitglieder Zugriff auf die benötigten Assets zum richtigen Zeitpunkt haben.
  • Sicherheit: Sicherheitselemente beinhalten möglicherweise Zugriffskontrollen, Rechtevergaben und die Einrichtung von Audit-Trails. So wird sichergestellt, dass nur autorisierte Personen Ihre digitalen Assets schützen können und Missbrauch oder Datenlecks verhindert werden. Sie könnten auch dafür verantwortlich sein, digitale Assets für Kunden oder Mandanten zu verwalten und sicherzustellen, dass jeder Kunde nur Zugriff auf seine eigenen, nicht die anderer Kunden oder, schlimmer noch, Wettbewerber hat.
  • Wartung: Wartung ist ein fortlaufender Teil eines guten Workflows im digitalen Asset Management. Dazu gehören regelmäßig geplante Dateibereinigungen, Metadaten-Updates und Rechteüberprüfungen. Ohne diese regelmäßige Pflege kann Ihre DAM-Software im Laufe der Zeit sehr unübersichtlich und deutlich weniger nützlich werden.
  • Digital Asset Management Software: Digital Asset Management Software vereint all diese Komponenten und Prozessschritte und hilft dabei, Ihre Prozesse im digitalen Asset Management zu optimieren. Viele der neueren Tools sind cloudbasiert, manche sogar KI-gestützt. Das hilft Ihnen, Assets besser zu finden und Ihre Workflows zu automatisieren.

Lebenszyklus des Digital Asset Managements

So könnte Ihr digitaler Asset-Management-Lebenszyklus aussehen:

  • Planung: Festlegen, welche Assets erstellt werden müssen, für wen, bis wann und wie sie verwendet werden.
  • Erstellung: Dies kann sowohl die Gestaltung von Assets als auch jegliche Inhaltserstellung umfassen (z. B. Alt-Text, Bildunterschriften und Werbetexte).
  • Erfassung: Assets im DAM-System hochladen und mit den entsprechenden Metadaten versehen. Die Freigabe kann vor oder nach diesem Schritt erfolgen, je nachdem, wie Ihr Unternehmen Freigaben organisiert oder wie viele Genehmigungen benötigt werden.
  • Speicherung: Digitale Dateien an einem zentralen Ort organisieren und für einen besseren Zugriff in kleinere Bibliotheken oder Ordner hinzufügen. Das System kann mit Auto-Tagging Metadaten wie Upload-Datum oder den Namen der hochladenden Person hinzufügen, um die Suchfunktionen zu verbessern.
  • Transformation: Assets können in der Größe angepasst, neu formatiert oder für verschiedene Dateiformate oder Verbreitungskanäle modifiziert werden.
  • Verteilung: Fertiggestellte Assets werden intern weitergegeben oder extern veröffentlicht.
  • Governance: Rechte, Lizenzen und Compliance-Regeln zuweisen und durchsetzen.
  • Archivierung: Ältere Assets in die Langzeitablage oder Archive verschieben.

Vorteile von Workflows im Digital Asset Management

Workflows im Digital Asset Management können Ihrem Unternehmen zugutekommen und machen Ihre Arbeit als Projektmanager deutlich einfacher. Hier sind einige Vorteile des Digital Asset Managements:

  • Verbesserte Marken-Konsistenz: Zentralisierte Speicherung und zugriffsbasierte Kontrolle stellen sicher, dass nur freigegebene, markenkonforme Assets verwendet werden. Dies fördert die Nutzung genehmigter Assets und minimiert das Risiko, dass Teammitglieder nicht genehmigte Assets einsetzen. Die zentrale Speicherung bietet eine einzige Quelle der Wahrheit und hilft kleinen Marketingteams, die Marken-Compliance in all ihren Anwendungsfällen, die Marken-Assets erfordern, aufrechtzuerhalten.
  • Mehr Zusammenarbeit: Ein System für digitales Asset-Management und entsprechende Workflows ermöglichen es Teams, abteilungsübergreifend, über Zeitzonen oder mit Agenturen zusammenzuarbeiten, ohne doppelte Arbeit zu leisten. Jeder hat Zugriff auf das zentrale Repository der Assets und kann effizienter an Assets zusammenarbeiten.
  • Besserer ROI für Inhalte: Die Wiederverwendung bestehender Assets vermeidet redundante Arbeit und maximiert den Ertrag Ihrer Content-Investitionen. Wenn Sie Auftragnehmer beauftragen oder Gehälter zahlen, um neue Assets zu erstellen oder Marketingmaterialien zu produzieren, erhalten Sie eine bessere Rendite, indem Sie bestehende digitale Assets überarbeiten oder neue Verwendungsmöglichkeiten dafür finden.

Beispiel für einen Digital Asset Management Workflow

Nehmen wir an, Sie arbeiten für ein großes E-Commerce-Unternehmen und Ihr Marketingteam führt ein neues Produkt ein. 

  1. Sie beauftragen einen Fotografen, der das neue Produkt sowohl einzeln als auch vor verschiedenen Hintergründen für die ersten Kampagnen fotografiert.
  2. Der Fotograf lädt die fertigen, bearbeiteten Produktfotos in Ihr DAM-System hoch. Das System fügt automatisch Metadaten wie den Dateinamen, den Namen des Hochladenden, das Datum des Uploads und den Dateityp hinzu, und der Fotograf ergänzt eine kurze Beschreibung zu jedem Foto.
  3. Als nächstes prüft das Kreativteam die Fotos und markiert diejenigen, die sie für die Website und für jede geplante Werbekampagne verwenden möchten. Sie reichen diese zur Freigabe über den Genehmigungs-Workflow im DAM-System bei den Brand Managern ein.
  4. Die Brand Manager genehmigen dann die besten Fotos und lassen die Texter diese Dateien mit Werbetext versehen. Die Anzeigen werden zur finalen Freigabe zurück an den Brand Manager geschickt.
  5. Nach Freigabe werden die Assets für jede benötigte Anzeigen-Größe und jedes Format skaliert und getaggt. Die finalen Anzeigen werden dann an die jeweiligen Werbeplattformen verteilt.
  6. Da Ihr Team das neue Produkt auch in den sozialen Medien bewerben möchte, teilen Sie die digitalen Assets im Endformat mit Ihren Social-Media-Managern, die die finalen Dateien in optimierten Formaten für Instagram, LinkedIn und TikTok exportieren – ganz ohne E-Mail-Ping-Pong, verlorene Dateien oder Probleme mit der Versionskontrolle.
  7. Nach dem Launch werden alle Anzeigen oder kreativen Assets mit Einführungspreisen archiviert und neue Anzeigen für die fortlaufende Promotion erstellt und an die entsprechenden Teammitglieder verteilt.

Herausforderungen bei Digital Asset Management Workflows

Zu den häufigsten Herausforderungen, mit denen Projektmanager und Kreativteams beim Aufbau von Digital-Asset-Management-Workflows konfrontiert sind, gehören:

  • Mangelnde Akzeptanz: Teams könnten die Nutzung neuer Systeme verweigern, wenn sie zu kompliziert sind oder die "Regeln" unklar oder nicht richtig definiert wurden. Manche Menschen legen alte Gewohnheiten nur schwer ab und speichern lieber weiterhin ihre eigenen Dateien lokal (was weder für Konsistenz noch für Transparenz förderlich ist).
  • Inkonsistente Metadaten: Ohne eine Standardisierung der Metadaten- und Tagging-Struktur werden Assets schwer auffindbar und wiederverwendbar. Dies kann zu den oben genannten Akzeptanzproblemen beitragen, ist aber auch eine eigene Herausforderung. Die Beseitigung dieses Problems unterstützt oft auch die Akzeptanz.
  • Unklare Rollen und Verantwortlichkeiten: Verzögerungen beim Feedback oder unklare Zuständigkeiten können Freigaben von Assets verzögern oder es erschweren, dass Teammitglieder wissen, welche Assets sie wie, wann und wo nutzen dürfen.

Tools zur Verwaltung von DAM Workflows

Digital-Asset-Management-Plattformen sind darauf ausgelegt, jeden Schritt Ihres Workflows zu automatisieren und zu unterstützen. Oft beinhalten sie Integrationen mit Tools wie Adobe Creative Cloud, Projektmanagement-Software, Content‑Management‑Systemen und Content‑Delivery‑Netzwerken. 

Hier sind meine Favoriten unter den digitalen Asset-Management-Tools:

Tipps zur Verwaltung von DAM Workflows

Egal, ob Sie neu in der Verwaltung von digitalen Asset-Workflows sind oder sich mit den gängigen Herausforderungen schwertun, ich habe ein paar Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, ein Profi im Digital Asset Management zu werden oder Ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.

  • Definieren Sie Rollen und Verantwortlichkeiten klar. Dazu gehört, wer Assets erstellt, genehmigt, verteilt und archiviert. Dies kann je nach Art des Assets oder der Kampagne, für die die Assets verwendet werden, variieren.
  • Standardisieren Sie Ihre Metadaten- und Tagging-Praktiken von Anfang an, bleiben Sie aber flexibel, falls sich im Laufe der Zeit Möglichkeiten zur Verbesserung dieser Praktiken ergeben.
  • Automatisieren Sie sich wiederholende Aufgaben, wo immer es möglich ist, um den manuellen Aufwand und die Fehlerquote zu minimieren.
  • Führen Sie regelmäßige Audits durch, um veraltete Dateien aufzuräumen und zu archivieren sowie Zugriffsrechte zu überprüfen. Sie sollten einen Prozess für das Offboarding von Teammitgliedern haben, der auch das Entziehen des Zugriffs auf das Digital Asset Management System beim Verlassen des Unternehmens oder nach Abschluss ihres Projekts beinhaltet.
  • Bieten Sie Schulungen und klare Dokumentationen für das Team an, um die Nutzung zu fördern. Belohnen und würdigen Sie diejenigen, die das Tool gut verwenden.

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