Level Up für dein LinkedIn-Profil: Dein Weg zu besseren Angeboten und attraktiveren Positionen
Wir wissen, dass dein LinkedIn-Profil nicht auf dem neuesten Stand ist. Aber keine Sorge, niemand gibt dir die Schuld. Zwischen dem Hinterherlaufen nach Entwicklern, dem Löschen von Bränden und dem Versuch, dabei halbwegs entspannt zu bleiben, kann das Aktualisieren des Profils wie eine lästige Pflicht erscheinen. Selbst wenn du diese Dinge nicht tust, gibt es viele Aspekte, die beim Aufbau deines Profils zu bedenken sind.
Schließe dich uns an für ein exklusives Live-Webinar, das dir hilft, dein LinkedIn-Profil in ein aufmerksamkeitsstarkes Asset zu verwandeln. Geleitet von einer Expertin für Karriere-Branding erhältst du in dieser Session umsetzbare Einblicke, wie du bessere Angebote und die besten Rollen anziehst.
Wir freuen uns, Melissa Khan-Blackmore präsentieren zu dürfen, LinkedIn-Strategin und Expertin für Personal Branding. Melissa hat zahllosen Fachkräften geholfen, überzeugende Profile zu erstellen, die Türen zu spannenden Möglichkeiten öffnen.
Diese Session ist in zwei Teile gegliedert.
Teil 1 – Öffentlich
In diesem 30-minütigen Vortrag erfährst du:
- Wie du deine LinkedIn-Seite von oben bis unten optimierst.
- Bewährte Techniken, um ein Profil zu erstellen, das Aufmerksamkeit erregt.
- Die größten LinkedIn-Fehler und wie du sie vermeidest bzw. behebst.
Teil 2 – Exklusiv für Mitglieder
Im zweiten Teil der Session leitet Melissa einen privaten Workshop für DPM-Mitglieder. Hier analysieren wir einige reale Profile und wenden die erlernten Fähigkeiten praktisch an. Einige DPM-Mitglieder können freiwillig ihre Profile einreichen und erhalten direktes Feedback von Melissa.
In diesem privaten Teil gibt es auch eine exklusive Q&A-Runde. Verpasse nicht diese Gelegenheit, deine dringendsten Fragen von einer Expertin beantworten zu lassen, die weiß, was es für Erfolg auf LinkedIn braucht.
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[00:00:00] Michael Mordak: Ich möchte alle ganz herzlich willkommen heißen. Es ist großartig, heute gemeinsam hier zu sein – darauf habe ich mich lange gefreut, da wir es beim ersten Mal verschieben mussten. Herzlich willkommen zur neuesten Veranstaltung unserer Community-Serie! Wir haben heute nur wenig Zeit, denn unser Termin ist diesmal auf 30 Minuten für den ersten Teil dieser Session begrenzt.
Ich versuche deshalb, die Einführung kurz zu halten. Für alle, die mich nicht kennen, mein Name ist Michael Mordak. Ich bin der Community Producer für den Digital Project Manager. In der heutigen Session liegt unser Fokus darauf, wie du dein LinkedIn-Profil auf das nächste Level bringst. Hoffentlich hilft das dabei, deine nächste Stelle zu landen, einen Karrieresprung zu schaffen oder – was wir uns alle wünschen – am Ende des Tages etwas mehr zu verdienen. Das ist schließlich das Ziel. Die Session ist zweigeteilt. Im ersten Teil zeigt uns Melissa, unser heutiger Gast, ihre besten Methoden für den Aufbau eines starken LinkedIn-Profils.
Der zweite Teil ist ein exklusiver Workshop für DPM-Mitglieder. Dort werden mutige Freiwillige ihre LinkedIn-Profile präsentieren, und Melissa wird gemeinsam mit uns Verbesserungsvorschläge entwickeln. Für unsere DPM-Mitglieder: Den Link findet ihr im Slack-Channel.
Ab Minute 30 habt ihr darauf Zugriff. Es ist uns eine Freude, heute mit einer führenden Stimme – einer echten PM-Influencerin – zu sprechen: Melissa. Melissa, wir wissen, du hast viele Follower, bist PM-Influencerin und zudem berüchtigt für deine minutiöse Planung – sehr „Typ A“. Aber ich habe recherchiert und verstehe, es gibt noch eine kreative Seite an dir.
Deshalb interessiert mich: An welchen kreativen Projekten arbeitest du derzeit und wie hilft dir das im Projektmanagement?
[00:01:58] Melissa Khan-Blackmore: Oh, tolle Frage! Zunächst einmal danke, dass ich hier sein darf. Ich habe mich zuletzt mit Keramik beschäftigt, also Töpferei. Das lehrt mich eindeutig Geduld.
[00:02:14] Michael Mordak: Sehr cool! Das ist lustig, dass du das sagst – ich habe für diesen Freitag, zum Valentinstag, meine Frau und mich zu einem Töpfer-Abendkurs angemeldet. Vielleicht darf ich mich da auch in Geduld üben. Das wird bestimmt gut!
[00:02:28] Melissa Khan-Blackmore: Genau so hat das Hobby bei mir auch angefangen. Es fing an…
Ja, genau.
[00:02:32] Michael Mordak: Guter Hinweis! Vielleicht sollte ich mich auf mehrere Kurse gefasst machen. Super. Dann wollen wir gleich starten, aber zuerst eine kleine Tradition: Es würde mich interessieren, wo ihr alle zuschaut! Schreib es bitte kurz in den Chat.
Wir haben Teilnehmende aus der ganzen Welt: Rumänien, Georgien, Peru, Hamilton (Ontario) – großartig! Wenn ich ständig von DPM-Mitgliedern spreche und du verwundert bist, was das bedeutet, dann heißt das einfach: Du bist heute Gast.
Herzlich willkommen also! Das ist eine unserer monatlichen Veranstaltungen, die wir für unsere DPM-Mitglieder durchführen. Diese Leute profitieren von einer Community anderer Digital Project Manager, vielen Vorlagen, Vernetzungsprogrammen, einem Zertifizierungskurs und vielem mehr.
Wenn du mehr darüber wissen willst, schau doch auf thedigitalprojectmanager.com/membership vorbei. So, 5 Minuten sind um, ich habe viel gesprochen – jetzt übergebe ich an Melissa. Melissa, deine Präsentation kannst du jetzt gerne starten.
[00:03:48] Melissa Khan-Blackmore: Perfekt, danke! Dann teile ich mal meinen Bildschirm.
Ich will nur sichergehen, dass alle mein Bildschirm sehen. [00:04:00]
Super, los geht’s! Heute zeige ich dir, wie du dein LinkedIn-Profil in einen Magneten für neue Chancen verwandelst – und wie du die typischen Fallstricke vermeidest, die viele Projektprofis bei ihrer digitalen Präsenz bremsen.
Zuvor stelle ich mich kurz vor. Mein Name ist Melissa, manche kennen mich als Project Management Girl. Wer mir auf TikTok oder Instagram folgt, weiß: Ich habe die letzten vier Jahre viel über Personal Branding gelernt. Ich habe über 500 LinkedIn-Seiten optimiert und über 450 Projektmanagement-Lebensläufe geschrieben.
Und alles, was ich über Branding gelernt habe, hat mir selbst zu großartigen Jobs, Beratungsaufträgen und Speaking-Engagements verholfen. Das ist mein Spezialgebiet. Außerdem habe ich eine PMP-Community aufgebaut und bin super stolz: Alle meine Studierenden aus dem letzten Durchgang haben überdurchschnittlich abgeschnitten.
Das war für mich ein riesiger Erfolg. Im Berufsalltag habe ich Projekte in Tech, Healthcare, Marketing und Tiermedizin gemanagt – ich bin also branchenübergreifend aktiv und extrem leidenschaftlich, wenn es um Führung im Projektmanagement geht.
Lass uns über deine professionelle Marke sprechen: Sie ist deine Geheimwaffe, um deinen Traumjob oder die perfekte Gelegenheit zu erreichen. Und wie spielt LinkedIn hier hinein? Mit über 900 Millionen Nutzer:innen ist LinkedIn das größte berufsbezogene Netzwerk der Welt.
Es ist praktisch dein digitaler Lebenslauf oder dein Portfolio – Recruiter und Manager schauen hier nach, wer du bist und was du kannst. Wann immer du dich vorstellst oder für Beratungen pitchst: Irgendjemand schaut auf dein LinkedIn-Profil.
Ein überzeugendes Profil kann entscheidend sein, ob du zum Gespräch eingeladen und eingestellt wirst. Und wenn dein LinkedIn-Profil wirklich widerspiegelt, wer du bist und was du einbringst, dann kannst du richtig stolz darauf sein.
Das wiederum sorgt für mehr Selbstvertrauen – beim Netzwerken und beim Bewerben. Dein Profil sollte also etwas sein, auf das du stolz bist. Und nochmal: Deine Marke ist nicht nur das, was du „kannst“. Natürlich zählen Hard Skills. Aber Hand aufs Herz: Viele Projektmanager:innen klingen ziemlich ähnlich, wenn sie ihre spezifischen Nischen-Fähigkeiten und ihren persönlichen Karriereweg nicht exakt herausstellen. Was dich abhebt, ist deine einzigartige berufliche Marke plus diese ganz spezifischen Fachkenntnisse. Sie ergeben deine Story und dein Branding – beides ist unverwechselbar.
Das macht dich zu einem einzigartigen Kandidaten und sorgt dafür, dass Gelegenheiten, die wirklich zu dir passen und auch noch gut bezahlt sind, auf dich zukommen. Denk mal an eine Marke oder eine Persönlichkeit, die du bewunderst. Was macht sie so besonders?
Ein wichtiger Teil ist die zentrale Botschaft, das Gefühl, das sie bzw. er vermittelt, wie die Kommunikation bei dir ankommt. Das ist alles Branding! Deine Marke sollte im gesamten LinkedIn-Profil spürbar sein – wie du das machen kannst, erkläre ich gleich. Es gibt viele Arten, die berufliche Marke zu definieren. Ich persönlich beschreibe sie als Kombination folgender Aspekte.
Erstens: Deine Karrieregeschichte. Was brachte dich hierher? Hast du ein schwieriges Erlebnis gemeistert, bist empathisch geworden und bist nun eine empathische Führungskraft? Das sollte im Profil zu sehen sein und ist ein riesiges Argument für dich! Zweitens: Wie sollen andere dich wahrnehmen? Was macht dich besonders? Wer auf mein LinkedIn-Profil schaut, sieht: Ich lache auf dem Foto, überall Farben und Videos, und das Ganze strahlt Freude aus – das bin ich! Das kann man mit „Superkräften“ vergleichen: Was kannst du, was andere selten können? Dritte Komponente: Deine Fachkenntnisse. Je spezifischer und ausgefallener, desto besser! Beispiele dazu gleich auf der nächsten Folie. Und viertens: Dein „Warum“. Warum willst du in dem Bereich arbeiten, warum in dieser Firma, warum dieser konkrete Job?
Meist verbindet dich etwas mit einer bestimmten Branche oder du willst speziell etwas für andere bewirken. Auf meinem Profil erkennt man mein Warum deutlich: Ich möchte Projektleiter:innen weiterbilden und stärken, damit sie mehr Sinn finden und mehr verdienen können. Überlege, was DEIN Warum ist – jede:r hat eins! Gleich zeige ich dir Methoden, wie man das herausfindet.
Hier sind ein paar Impulse, um deine berufliche Marke und die vier genannten Felder zu konkretisieren. Zuerst: Nischenskills! Viele haben bereits „Projektmanagement“ im Profil stehen. Aber noch spezieller ist: „Agile Projektabwicklung im Technologiebereich“ – das ist eine Nische. „Projekte zur Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen“, „Führung mittelgroßer Teams mit Kanban“ – so wirst du unverwechselbar. So hebst du dich von der Masse ab.
Zweite Kategorie: Branche und Tätigkeitsfeld. Du bist nicht nur Projektleiter:in – sondern vermutlich spezialisiert auf bestimmte Branchen. Am Anfang habe ich meine Erfahrungen im Marketing und im Gesundheitswesen erwähnt. Überlege deshalb, in welchen Feldern du wirklich aktiv bist – das ist wichtig für deine Auffindbarkeit (Stichwort SEO).
Dann kommen deine Superkräfte: Was loben Kunden, Kolleg:innen oder deine Chefs immer wieder an dir, was wenige so draufhaben? Das ist dein persönlicher USP (Unique Selling Point)!
Accomplishments (Leistungen) sind die nächste Rubrik. Sie gehören unbedingt ins LinkedIn-Profil und zur Marke! Deine Leistungen sollten messbar sein: Die größten Projekte, die du erfolgreich gestemmt hast – und wie du Risiken gemeistert hast. Dann geht es um Impact: Wofür engagierst du dich besonders? Das schlägt die Brücke zu deinem Warum. Vielleicht brennst du dafür, gesunde Teams durch Servant Leadership und emotionale Intelligenz zu fördern. Oder du setzt Technologie für gesellschaftlichen Fortschritt ein – zum Beispiel bessere Gesundheitsversorgung oder mehr Bildungsgerechtigkeit. Das sind Beispiele für ein starkes Warum.
Folgende Fragen helfen, um noch tiefer in deine berufliche Marke einzutauchen. Wer bist du beruflich/persönlich? Was ist dir wichtig? Welchen besonderen Mehrwert bietest du und warum sollte man dich nehmen? Weitere Fragen findest du hier als Inspiration oder „Journaling“.
Kommen wir zum nächsten Schlüsselthema: SEO! Wenn du den Begriff nicht kennst – die Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass Recruiter:innen und Hiring Manager dich besser finden, wenn sie nach Kandidat:innen suchen.
LinkedIn ist eine große Suchmaschine. Ist dein Profil mit relevanten Keywords gespickt, tauchst du wahrscheinlicher bei Angeboten auf, die du dir wünschst und für die du qualifiziert bist. Wie erreicht man optimale SEO für sein Profil? Ein zentrales Element ist die Platzierung von Stichwörtern.
Rollen- und branchenspezifische Keywords gehören überall ins Profil. Der Kontext ist natürlich wichtig – „agil“ sollte sinnvoll eingebaut werden – aber das Ziel ist, dass in jeder Rubrik relevante Schlagworte vorkommen. Mindestens ein bis zwei im Profilkopf, zehn bis fünfzehn in der „About“-Sektion, viele in den Skills-Bereichen, sowohl bei den Top-Fähigkeiten als auch im großen Bereich unten. Auch Erfahrungen sollten die richtigen Keywords enthalten. Je spezifischer, desto besser – so hebt man sich ab.
Ein weiterer SEO-Trick: Alle Abschnitte vollständig ausfüllen! Insbesondere die About-Sektion sollte niemals leer bleiben. Vollständig ausgefüllte Profile landen weiter vorn im LinkedIn-Ranking. Ein Geheimtipp: Beim Hochladen eines Fotos – etwa für Banner oder Profilbild – den Dateinamen mit Keywords benennen, z.B. „agil-projektmanagerin.png“, dann erkennt LinkedIn das im Hintergrund. Auch regelmäßige Updates (Aktualisierung & Interaktion) bevorzugt der Algorithmus!
Ein Zusatztrick ist das Posten von Inhalten – viele trauen sich das nicht, aber es muss keine „Thought Leadership“-Beiträge sein. Man kann auch Karrieremeilensteine teilen, einen neuen Job, persönliche Erkenntnisse aus Projekten oder einfach mit anderen Beiträgen interagieren (liken, kommentieren, teilen). Das alles boostet ebenfalls deine Sichtbarkeit. Kurz gesagt: Die Erfolgsformel für ein LinkedIn-Profil ist starke Marke zeigen UND gezieltes SEO!
Jetzt gehen wir die wichtigsten Profilbereiche durch. Erste Rubrik: Profilfoto und Banner! Sie sind besonders wichtig. Dein Foto sollte dich sympathisch zeigen, im besten Licht, Gesicht zur Kamera, gutes Licht, nicht zu sehr Selfie (es sei denn, das ist nicht offensichtlich) – am wichtigsten: Deine Persönlichkeit! Wen stelle ich mir ins Team? Das fragen sich Manager.
Im Banner schenken viele die Chance, ihre Marke oder ihren USP zu zeigen. Das ist kostenlose Fläche für deine Message!
„Open to work“: Klar, die meisten kennen diese Funktion. Wenn du eine Stelle suchst, aktiviere sie! Ich habe sie daueraktiviert, um ständig relevante Angebote & Gehälter zu erhalten.
Den eigenen URL anpassen: Das findet man im Profil unter „öffentlichen Profil und URL bearbeiten“. Eine persönliche URL (z. B. vorname-nachname) sieht besser aus und bringt ebenfalls SEO-Vorteile.
Nun zur Headline: Sie ist entscheidend für ein optimales LinkedIn-Profil. Eine einfache Formel dafür siehst du hier auf der Folie: Deine Rolle + Dein einzigartiger Mehrwert + Das Ergebnis, das du erzielst. Beispiele:
– Prozessoptimierungs-Projektmanager:in, Systemdenker:in, verantwortet nachhaltiges Wachstum.
– Projektmanager:in für Kreativteams, entwickelt Strategien, steigert ROI mit wirkungsvollen Kampagnen.
– Projektmanager:in im Bereich Gesundheitstechnologie, skaliert Lösungen, verbessert Patientenversorgung durch Innovation.
– Change Management PM, menschenorientierte:r Stratege:in, begleitet reibungslose Veränderungen.
Mit dieser Formel kannst du eine Headline entwickeln, die sowohl deine Marke, deinen Mehrwert als auch SEO transportiert.
Zur About-Sektion: Hier gibt es viel Raum, sich zu präsentieren. Mein Tipp: Beginne mit einem anschaulichen Statement zu deinem einzigartigen Wert (Hook), beschreibe dann Schlüsselprojekte/Erfolge und verbinde alles mit deinem Karriereziel. Drei bis vier Absätze sind optimal, inklusive vieler Keywords. Ich selbst starte gern mit einem passenden Zitat, das meine Werte unterstreicht.
Dann zu den oft vergessenen Abschnitten: Projekte! Du kannst im Profil unter „Profilbereich hinzufügen“ einen Projektbereich anlegen. Vermerke dort wichtige Erfolge und erkennbare Ergebnisse. Wenn du freiwillig tätig bist (sehr empfehlenswert!), trage auch das als Ehrenamt ein. Zum Beispiel: VP Marketing für PMI Tampa Bay oder Marketingkoordinatorin und Engagement im Tierschutz.
Die Skills-Sektion sollte exakt zu den angestrebten Positionen passen. Am besten: Wähle 10–15 Stellenanzeigen aus, sammle die dort vermerkten Skills und ziehe die passenden Stichworte in dein Profil. So optimierst du für die Wunschjobs. Ich habe auch ein Tool dafür, das ich gern teile.
Lass dir deine Kernkompetenzen bestätigen – z.B. durch Kollegen, Freunde oder Familie. Wer etwa unbedingt in ein agiles Gesundheitsunternehmen will, benötigt dort auch passende Bestätigungen.
Thema Empfehlungen, Veröffentlichungen, Auszeichnungen: Wenn du solche Rubriken hast, trage sie unbedingt ein. Gute Empfehlungen bekommst du oft, wenn du selbst Kolleg:innen nach einem Projekt einen Empfehlungs-Text schreibst, dann nach einer Rückempfehlung fragst. Auch Publikationen sollten aufgenommen werden; Auszeichnungen zählen – selbst ein Weihnachtsfeier-Preis!
Weitere oft vergessene Bereiche: Arbeitsproben können im „Featured-Bereich“ und in der Erfahrung festgehalten werden, z.B.: Wer als Creative PM im Marketing arbeitet, sollte Projektergebnisse (z.B. Decks, Kampagnen-entwürfe, Präsentationen – sensible Daten bitte schwärzen) hochladen. Das gibt Recruiter:innen tiefe Einblicke – und erhöht die Chance auf Bewerbungsgespräche UND bessere Gehälter. Dein LinkedIn-Profil kann damit zugleich als Portfolio dienen!
Featured-Bereich und Content-Postings: Der Featured-Bereich ist eine kostenlose Bühne für dich (erscheint meist direkt unter oder über der About-Sektion). Hier solltest du unbedingt etwas platzieren – zum Beispiel einen Konferenzbericht, Kundenlob, Karrieremeilenstein oder einen Aha-Moment, den du teilen möchtest. Auch ein Beitrag des Digital Project Manager, dem du zustimmst, kann dort mit deinen Gedanken versehen angepinnt werden.
Zu Gruppen (kein Slide dazu, aber wichtig!): In LinkedIn-Gruppen kann man großartige Kontakte knüpfen. Und: Wer kein LinkedIn Premium hat, kann Mitgliedern von Gruppen kostenlos Nachrichten senden – das ist ein echter Geheimtipp für Jobsuche oder Networking!
Zum Abschluss nochmal zusammenfassend: Die entscheidenden Aspekte bei der Optimierung deines LinkedIn-Profils sind: Was macht dich einzigartig? Was ist deine Brand, deine Story, deine Superkraft? Baue all das gezielt in jeden Profilbereich ein – so überzeugst du!
Heute hast du erfahren, wie du LinkedIn zum Werkzeug für deinen Erfolg machst, durch persönliche Markenführung, clevere SEO und mutiges Auftreten. Das alles macht dich sichtbar und verleiht dir das Selbstvertrauen, auf dich aufmerksam zu machen!
Und zum Schluss: Zu wissen was zu tun ist, ist nur der erste Schritt. Was wirklich zählt ist, ins Umsetzen zu kommen. Das wissen wir als Projektleiter:innen ja am besten: Kleine Schritte ! Mach dir keinen Stress, heute alles perfekt umzusetzen. Vielleicht ist es für diese Woche schon Hausaufgabe genug, deine Überschrift zu überarbeiten, das About zu aktualisieren oder dich aktiver zu beteiligen. Fang an – denn kleine Updates bringen große Chancen!
[00:29:49] Michael Mordak: Fantastisch! Vielen Dank für alle Einblicke. Wir sind schon ein bisschen über der Zeit – danke, dass ihr alle noch geblieben seid. Noch ein paar Hinweise und Zusatzressourcen:
Ich habe eben eine große Linkliste gepostet, die ich kurz erläutern will. Melissa, wie erwähnt, hat ein kostenfreies LinkedIn-Keyword-Optimierungs-Tool erstellt, das jeder herunterladen kann. Der Link dazu ist gepostet.
Verbinde dich gern mit Melissa auf LinkedIn & Instagram; die Links stehen ebenfalls im Chat. Kopiere die Nachricht bitte, damit sie nach Ende des Zooms nicht verloren geht.
Wir veranstalten nächste Woche eine Podiumsdiskussion zu „Data-driven und KI-unterstütztem Ressourcenmanagement“ – Experten präsentieren ihre Methoden. Alle Infos dazu sind im Chat und auf unserer Website.
Wenn dir diese Session gefallen hat und du an einem künftigen Workshop teilnehmen oder mehr über die DPM-Mitgliedschaft erfahren willst: Schau auf thedigitalprojectmanager.com/membership vorbei – Link ist im Chat.
Uns ist euer Feedback sehr wichtig! Bitte klicke auf den Feedback-Link. Sag uns, wie dir das Event gefallen hat – und schlag Wunschthemen vor, die wir in den nächsten Sessions behandeln sollen.
Alle Links findest du nochmal im Chat. Danke an alle, die dabei waren – und ganz besonderen Dank an Melissa für so viele wertvolle Tipps!
[00:31:57] Melissa Khan-Blackmore: Danke euch allen, ich lese gerade mit – so schön, vielen lieben Dank!
