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Key Takeaways

Die Preise variieren je nach Funktionen, Nutzung und Service-Level: Erweiterte Funktionen oder höhere Nutzung können die Kosten erhöhen, daher sollte Ihre Wahl auf den tatsächlichen Bedürfnissen Ihres Teams basieren

Die Anschaffungskosten spiegeln nicht den Gesamtpreis wider wegen Zusatzleistungen und versteckten Gebühren: Achten Sie immer auf zusätzliche Kosten wie Support oder zusätzlichen Speicherplatz

Kluge Käufer achten auf ROI und Skalierbarkeit, nicht nur auf den Listenpreis: Wählen Sie eine Lösung, die mit Ihrem Team wächst und langfristigen Mehrwert bietet

Die Preisgestaltung für Digital-Asset-Management-Software kann ein echtes Rätsel sein. Mit komplexen Preisstrukturen, eingeschränkten Funktionen und oftmals undurchsichtigen Preisinformationen kann es schwierig sein, effektiv zu budgetieren.

Dieser Leitfaden ist für Sie, wenn Sie als Einkäufer, Finanzchef oder Abteilungsleiter mit Budgetierung oder Beschaffung beauftragt sind. Hier gehen wir auf typische Preisspannen ein, erkunden verschiedene Preismodelle und decken versteckte Gebühren auf. Außerdem teile ich Tipps zur Bewertung des ROI, damit Sie und Ihr Team fundierte Entscheidungen treffen und das passende DAM für Ihre Anforderungen finden können.

DPMs Kostenrechner für Digital-Asset-Management-Software

Möchten Sie die Kosten für eine durchschnittliche Digital-Asset-Management-Software schnell schätzen? Probieren Sie unseren Kostenrechner aus:

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Welche Faktoren beeinflussen die Preise von Digital-Asset-Management-Software?

Wenn Sie ein Digital-Asset-Management-System auswählen, variieren die Preise je nach den benötigten Funktionen, dem erforderlichen Speicherplatz und dem erwarteten Support-Niveau. Hier sind einige wichtige Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten:

FaktorWie wirkt es sich auf die Preise aus?
SpeicherlimitsMehr Speicher bedeutet in der Regel höhere DAM-Kosten; rechnen Sie mit etwa $10–$50 mehr pro Monat für zusätzlichen Cloud-Speicher oder lokale Kapazität.
Unterstützung von Asset-TypenDie Unterstützung einer größeren Bandbreite an Dateitypen kann die Kosten monatlich um $20–$100 erhöhen, abhängig von der Komplexität der Assets. 
BenutzerrollenWeitere Benutzerrollen und Zugriffskontrollen können $5–$25 pro Benutzer und Monat hinzufügen.
Erweiterte SucheVerbesserte Suchfunktionen können $15–$40 monatlich kosten, besonders wenn detailliertes Metadaten-Management benötigt wird.
IntegrationsmöglichkeitenMehr Integrationen mit Content-Management-Werkzeugen oder Social-Media-Plattformen können die Kosten monatlich um $10–$30 erhöhen, abhängig von Anzahl und Umfang der Integrationen. 

Preisvergleich für Digital-Asset-Management-Software

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Typische Preise nach Unternehmensgröße

Wenn Sie eine Digital-Asset-Management-Lösung evaluieren, ist es wichtig zu verstehen, wie die Preise je nach Unternehmensgröße skalieren – das kann das Budget und die verfügbaren Funktionen Ihres Teams erheblich beeinflussen. Hier finden Sie eine kurze Übersicht, die Ihnen hilft, die üblichen Erwartungen an die Preisgestaltung von Digital-Asset-Management-Software nach Unternehmensgröße zu überblicken:

UnternehmensgrößeTypische PreisspanneWas ist normalerweise enthalten?Übliche Anwendungsfälle & Anbieter
Kleines Unternehmen$50–$150/MonatGrundlegende Asset-Bibliothek, eingeschränkter Benutzerzugang, Standard-SupportEinfache Asset-Organisation; Anbieter wie Canto, Widen
Mittelständisches Unternehmen$200–$500/MonatErweiterter Speicherplatz, mehr Benutzer, Integrationen, BerichteAbteilungsübergreifende Nutzung; Anbieter wie Bynder, Extensis
Großunternehmen$600–$1.200+/MonatUmfangreiche Funktionen, individuelle Integrationen, Premium-SupportManagement auf Unternehmensniveau; Anbieter wie Adobe Experience Manager, Sitecore
KonzernKundenspezifische PreiseKomplettlösung, dedizierter Support, höchstes SicherheitsniveauWeltweite Nutzung; Anbieter wie Aprimo, MediaValet
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Versteckte und Zusatzkosten, auf die Sie achten sollten

Wenn Sie sich für eine DAM-Plattform entscheiden, ist es entscheidend, potenzielle versteckte Kosten zu berücksichtigen. Es können Einrichtungsgebühren, Schulungskosten oder Kosten für Integrationen anfallen, die zunächst nicht ersichtlich sind. Manche DAM-Anbieter locken Sie beispielsweise mit einem niedrigen Einstiegspreis, verlangen dann aber erhebliche Gebühren für Premium-Support oder Compliance-Updates. Hier ein genauerer Blick auf diese möglichen Stolperfallen:

KostentypBeschreibung und Beispiele
Einrichtungs-/Setup-GebührenEinmalige Einrichtungsgebühren können unerwartete Zusatzkosten verursachen. Manche Anbieter, wie Brandfolder, verlangen Einrichtungsgebühren, die Ihre Gesamtausgaben deutlich erhöhen können.
Schulungen oder ZertifizierungenSchulungen oder Zertifikate sind oft kostenpflichtig. Zum Beispiel bietet Widen Collective Schulungspakete an, die die Gesamtkosten für das Digital Asset Management erheblich erhöhen können.
Premium-SupportDer Zugang zu fortlaufendem Premium-Support ist oft mit zusätzlichen Gebühren verbunden. Anbieter wie Bynder bieten verschiedene Support-Stufen an, wobei höhere Ebenen zu Zusatzkosten führen.
Integrationen über den Standardumfang hinausManche DAM-Systeme verlangen Gebühren für Integrationen, die nicht in ihrem Standardangebot enthalten sind. MediaValet kann beispielsweise zusätzliche Gebühren für individuelle Integrationen erheben.
Nutzung über Vertragsgrenzen hinausDas Überschreiten von Speicherplatz- oder Nutzungslimits kann zu Zusatzgebühren führen. Anbieter wie Canto erheben diese eventuell, wenn Sie die vereinbarten Limits überschreiten.
MindestvertragslaufzeitenEinige Verträge enthalten Mindestlaufzeiten, die zu höheren Kosten führen können, falls Sie vorzeitig aussteigen möchten. Beispielsweise verlangt intelligenceBank die Einhaltung von Mindestvertragslaufzeiten.
Compliance- oder rechtliche UpdatesDie Einhaltung rechtlicher Anforderungen kann zusätzliche Investitionen erfordern. Anbieter wie Extensis berechnen unter Umständen Gebühren für Compliance-bezogene Updates, um die Datensicherheit weiterhin zu gewährleisten.

Arten der Preisgestaltung für Digital Asset Management Software: Abonnementmodelle & Upgrade-Auslöser

Die Abrechnung von DAM erfolgt in der Regel im Abonnementmodell mit gestaffelten Tarifen, die auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse und Unternehmensgrößen zugeschnitten sind. So funktioniert es:

  • Gestufte Tarife: Viele DAM-Anbieter, wie Widen Collective und Bynder, bieten verschiedene Preisstufen wie Starter, Pro und Enterprise an. Diese unterscheiden sich oft hinsichtlich Speicherplatz, Nutzeranzahl und zusätzlichen Funktionen wie KI-gestützter Verschlagwortung oder Workflow-Automatisierung. Beispielsweise beinhaltet ein Starter-Tarif grundlegende Vorlagen, während ein Enterprise-Tarif erweiterte Analytik, Werkzeuge für die Zusammenarbeit in Echtzeit, Unterstützung bei der Inhaltserstellung, unbegrenzte Nutzer und erweiterte Sicherheitsfunktionen bieten kann.
  • Upgrade-Auslöser: Ein Upgrade kann notwendig werden, wenn Sie mehr Nutzer, zusätzlichen Speicherplatz oder weitere Integrationen benötigen. Wenn Ihr Team den anfänglichen Tarif übersteigt, ist gegebenenfalls der Wechsel in eine höhere Stufe mit besseren Skalierungsmöglichkeiten sinnvoll.
  • Rabatte für Jahres- vs. Monatsabos: Anbieter bieten oft günstigere Digital Asset Management Preise für Jahresabonnements an. Dies ist beispielsweise beim Adobe Experience Manager üblich, wo eine jährliche Bindung zu Ersparnissen führt.
  • Transparente Preisgestaltung: Einige DAM-Anbieter veröffentlichen übersichtliche Preismodelle, während andere individuelle Angebote auf Anfrage erstellen. Dadurch ist der direkte Vergleich verschiedener DAM-Software oft erschwert.

Um Mehrkosten zu vermeiden, sollten Sie die aktuellen und zukünftigen Anforderungen Ihres Teams sorgfältig den enthaltenen Leistungen im jeweiligen Preismodell gegenüberstellen. Ein Jahresabonnement ist dann empfehlenswert, wenn es zu Ihrem Budget und Ihren langfristigen Plänen passt.

Sie können auch zunächst ein kostenloses Digital Asset Management Tool ausprobieren oder einen Testzeitraum nutzen, bevor Sie sich festlegen.

So holen Sie das Maximum aus Ihrer Digital Asset Management Software-Investition heraus

Der ROI sollte Ihre Kaufentscheidung leiten, indem sichergestellt wird, dass die DAM-Lösung messbare Vorteile bringt und Ihren Nutzen beim Skalieren weiter steigert:

Eingesparte Zeit

Automatisierung und optimierte Arbeitsabläufe in einer DAM-Lösung können den manuellen Aufwand erheblich reduzieren und Ihre Teams entlasten. Überlegen Sie, welche manuellen Prozesse diese Software ersetzt und wie viel Zeit Ihr Team dadurch potenziell einsparen könnte. 

Bitten Sie die Anbieter, zeitsparende Funktionen wie automatisiertes Content-Management oder KI-gestützte Suche an einem typischen Anwendungsfall zu demonstrieren, um deren Nutzen aus erster Hand zu sehen. So können Sie besser abschätzen, wie das Tool Produktivität und Effizienz steigern kann.

Fehlerreduzierung

Weniger manuelle Übergaben oder Berechnungen helfen, kostspielige Fehler zu minimieren. Identifizieren Sie, wo in Ihren Prozessen aktuell Fehler auftreten, und prüfen Sie, wie die Software diese Probleme verringern kann. Sehen Sie sich an, wie die Software das Metadatenmanagement über die Plattform hinweg unterstützt, um Versionsfehler zu vermeiden.

Bitten Sie die Anbieter zu zeigen, wie Daten auf ihrer Plattform validiert und kontrolliert werden. Das Verständnis dafür hilft Ihnen, das Potenzial zur Fehler- und Kostenreduktion einzuschätzen.

Compliance-Vermeidung

Funktionen, die rechtliche, finanzielle oder branchenspezifische Standards unterstützen, helfen Ihnen, Bußgelder oder Prüfungen zu vermeiden. Prüfen Sie, welche Compliance-Funktionen die Software bietet und ob sie spezielle Branchenanforderungen erfüllt. Suchen Sie nach Enterprise-Optionen mit Prüfpfaden, Berechtigungen und Zugriffskontrollen, die auf Ihre Branche zugeschnitten sind.

Bitten Sie die Anbieter um Beispiele, wie in der Praxis Compliance-Lücken vermieden wurden, um die Wirksamkeit der Software in diesem Bereich einschätzen zu können.

Bereichsübergreifende Einführung oder Konsolidierung

Ein Tool, das mehrere andere ersetzen kann oder für verschiedene Teams einfach zu nutzen ist, kann Kosten senken und die Abstimmung verbessern. Überlegen Sie, ob diese Software mehrere aktuell von Ihrem Team verwendete Tools ersetzen könnte und welche Teams sie realistisch einsetzen würden. 

Fragen Sie die Anbieter nach Erfahrungsberichten zur Einführung in verschiedenen Unternehmensbereichen, um zu sehen, wie das Tool Bemühungen konsolidieren und die Zusammenarbeit fördern kann.

Fragen an Anbieter während Preis-Demos

Demos sind die beste Gelegenheit für Ihr Team, um Preismodelle für DAM zu klären, den Leistungsumfang zu verstehen und Überraschungen zu vermeiden. Bereiten Sie Fragen vor, um das Gesamtbild zu erfassen. Gegebenenfalls empfiehlt es sich, eine Ausschreibung für Digital Asset Management Software zu verfassen, um Ihre Anforderungen zu formalisieren. Hier sind einige Leitfragen für das Gespräch:

  • Wie ist Ihre Preisstruktur aufgebaut und was ist in den einzelnen Paketen enthalten?
  • Welche Funktionen sind eingeschränkt oder erfordern ein Upgrade, und wie können wir sie freischalten?
  • Welche Nutzungslimits gelten für den Speicherplatz und gibt es Zusatzgebühren bei Überschreitung?
  • Was ist beim Support oder Onboarding enthalten und welche zusätzlichen Kosten können dabei entstehen?
  • Wie häufig erfolgt die Abrechnung, und gibt es Rabatte für eine jährliche Zahlung?
  • Welche Integrationen sind nativ vorhanden und welche gelten als Zusatzfunktionen?
  • Gibt es versteckte Kosten im Zusammenhang mit Compliance, Speicher oder Upgrades?
  • Wie häufig aktualisieren Sie Ihre Preismodelle und was löst eine Preisänderung aus?

Tipps für Preisverhandlungen bei Digital Asset Management Software

Preise sind oft verhandelbar – je besser Sie vorbereitet sind, desto besser fällt das Ergebnis aus. Mit einer geschickten Verhandlungsführung sichern Sie sich bessere Preise und Vertragsbedingungen, ohne Kompromisse bei der Funktionalität eingehen zu müssen. Beachten Sie diese Tipps für das beste Ergebnis:

  • Mitbewerber vergleichen: Recherchieren Sie, was vergleichbare DAM-Anbieter verlangen. Nutzen Sie diese Information, um bessere Konditionen zu verhandeln und zu zeigen, dass Sie den Marktüberblick haben.
  • Rabattmöglichkeiten: Fragen Sie nach Nachlässen für Startups, gemeinnützige Organisationen oder bei langfristigen Verträgen. Anbieter gewähren diese häufig zur Stärkung von Geschäftsbeziehungen.
  • Pilotprogramme oder Preisgestaltung für schrittweise Einführung: Erkundigen Sie sich, ob ein Pilotprogramm oder eine Preisgestaltung für eine schrittweise Einführung angeboten wird, um die Software vor einer vollständigen Entscheidung zu testen. Das spart Kosten und reduziert Risiken, besonders bei großen Unternehmen.
  • Verlängerungs- und Bindungsklauseln: Prüfen Sie die Bedingungen zur Vertragsverlängerung und mögliche Bindungsklauseln. Handeln Sie flexible Optionen aus, falls Sie künftig mehr Speicherplatz benötigen.
  • Gemeinschaftlicher Einkauf: Wenn Sie Teil eines größeren Unternehmens sind, nutzen Sie Gruppeneinkäufe oder Einkaufsgemeinschaften, um bessere Konditionen zu erzielen. So profitieren Sie von Mengenrabatten.

Wie geht es weiter?

Wenn Sie gerade auf der Suche nach einer Digital Asset Management Software sind, nehmen Sie Kontakt zu einem SoftwareSelect-Berater auf und erhalten Sie kostenlose Empfehlungen.

Sie füllen ein Formular aus und führen ein kurzes Gespräch, in dem Ihre Bedürfnisse im Detail besprochen werden. Anschließend erhalten Sie eine Liste passender Software-Lösungen zur Prüfung. Sie werden sogar während des gesamten Kaufprozesses inklusive Preisverhandlungen unterstützt.