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Vistra kennenlernen

Vistra ist ein führender Anbieter essentieller Unternehmensdienstleistungen, die Organisationen weltweit dabei unterstützen, effizient und vorschriftskonform zu investieren und zu wachsen. Mit Niederlassungen in über 50 Ländern und mehr als 10.000 Mitarbeitern betreut Vistra 30 % der Fortune 500-Unternehmen mit Services in den Bereichen Unternehmensgründung, Steuer & Buchhaltung, Gehaltsabrechnung & Personalwesen.

Hinter dieser globalen Präsenz steht ein schlankes, aber leistungsstarkes Technikteam: das Global Expansion Platform (GEP) Team, geleitet von Lead Software Engineer Mervin Tan. Es verantwortet die Technologien, die für Vistras sichere und effiziente Abläufe entscheidend sind – die Teamleistung besitzt hohe strategische Priorität. Als die Auslieferungsprozesse ins Stocken gerieten, wurde deutlich, dass eine bessere Arbeitsweise notwendig war.

Was nicht funktionierte

Komplexität ist bei Vistra immer präsent. Das Arbeiten in einer stark regulierten Branche lässt wenig Raum für Fehler. Dennoch kamen Funktionsanfragen aus allen Richtungen — Teams, E-Mail, sogar Flurgespräche – ohne zentralen Sammelpunkt. Ingenieure verstanden die Prioritäten oft falsch, und die Sprint Boards waren ein Flickenteppich aus Rückstau- und unerklärlichen Tickets. Die Geschäftsbereiche wiederum hatten keinen Einblick in den Fortschritt.

Das Team verließ sich stark auf Jira und andere Tools. Jira war für Entwickler sinnvoll, für alle anderen aber eine Blackbox. Die Geschäftsabteilungen konnten Projektstände nicht verfolgen, und Ingenieure mussten JQL-Abfragen nutzen, um ihre Aufgaben zu finden. Die Dokumentation war verstreut, was den Prozess weiter zersplitterte.

Die Auslieferung verlangsamte sich, Arbeitsabläufe wurden ineffizient und die Entwicklung entfernte sich von den übrigen Geschäftsbereichen. Allen war klar, dass sich etwas ändern musste.

Was wir stattdessen gebaut haben

Der Wendepunkt kam, als Alan Schmoll, Vistras EVP of Platform, empfahl, monday.com auf das Engineering auszuweiten. Das Unternehmen nutzte monday work management bereits erfolgreich, und Alan erkannte den Mehrwert, alle Teams auf einer Plattform zusammenzuführen.

Nachdem das Technikteam monday dev getestet hatte, erfolgte die Übernahme schnell. Die Ingenieure schätzten die Flexibilität und die Benutzerfreundlichkeit, während die Stakeholder die Transparenz begrüßten.

Die einzige Grenze bei monday dev ist Ihre Vorstellungskraft“, sagt Mervin. „Man beginnt mit Vorlagen, kann aber alles bauen, was man möchte.

Mervin Tan

Lead Software Engineer

Daraufhin baute das Team den Lieferprozess rund um Transparenz, Automatisierung und geteilte Verantwortung neu auf.

Zentralisierte Roadmaps

Das Roadmap-Board ist nun der Ausgangspunkt der Engineering-Auslieferung. Produktmanager verfassen PRDs, die in Engineering-Epics mit Unterelementen für User Stories überführt werden. Spalten zur Verantwortlichkeit erfassen sowohl den Produktverantwortlichen als auch den zugewiesenen Entwickler, während Statusspalten zeigen, ob Elemente in Planung, Schätzung oder Entwicklung sind.

Engineering-Manager sorgen auch für einen klaren Arbeitsrhythmus: 75 % der Zeit werden für Roadmap-Initiativen und 25 % für dringende Anfragen oder Bugs reserviert. So bleibt der Fokus auf strategischer Arbeit erhalten und das Team bleibt agil.

Sprint- und Aufgabenbearbeitung

Die Arbeit fließt direkt aus der Roadmap in die Sprint Boards. Engineering-Manager teilen User Stories in Aufgaben auf, die mit ihren übergeordneten Epics verknüpft sind. Die Boards sind im Kanban- und Zeitachsen-Ansicht organisiert, um aktive Arbeiten zu visualisieren und Abhängigkeiten zu steuern.

Eigene Automatisierungen senken den manuellen Aufwand – Aufgaben werden automatisch gekennzeichnet und aktualisiert, sobald sie verschiedene Status durchlaufen, und Teammitglieder erhalten zeitgerechte Benachrichtigungen. Was früher ständiges manuelles Nachverfolgen erforderte, läuft jetzt nahtlos im Hintergrund.

KI-gestütztes Bug- und Feature-Management

Vistra hat auch seinen Prozess für Fehler- und Featureanfragen neu gestaltet. Anstelle von Ad-hoc-Nachrichten wurde ein strukturierter Bug-Intake-Prozess eingeführt, der durch monday WorkForms unterstützt wird. Jeder im Unternehmen kann nun Probleme in einem einheitlichen Format melden, die direkt in ein zentrales Intake-Board eingespeist werden.

Automatisierungen in monday dev erfassen sowohl Reaktions- als auch Lösungszeiten und sorgen für Transparenz bei SLAs und Performance. Das Team nutzt außerdem KI-gestützte automatische Kategorisierung und Priorisierung, um die Dringlichkeit und Bearbeitung zu beschleunigen.

GitHub-Integration und Performance-Dashboards

Um die Entwickler im Flow zu halten, ist monday dev direkt mit GitHub integriert. Commits, Branches und Pull Requests werden automatisch mit monday-Elementen synchronisiert und verknüpfen so den Code mit Roadmap- und Sprint-Arbeiten. Entwickler bleiben in GitHub, während Produktmanager und Stakeholder den Fortschritt in monday dev verfolgen.

Dashboards wie das Engineering Performance Dashboard zeigen in Echtzeit Kennzahlen wie Sprint-Velocity, Burn-down und Roadmap- vs. Nicht-Roadmap-Arbeit. Diese Einblicke helfen dem Team, den 75/25-Fokus beizubehalten und sich schnell anzupassen, wenn sich Prioritäten verschieben.

KI-Sprint-Zusammenfassung

Vistra nutzt auch die KI-Sprint-Zusammenfassung von monday dev, die Managern hilft, Fortschritte am Ende jedes Zyklus zu verfolgen. Mervin sieht für die Zukunft noch mehr Potenzial:

Er bemerkt: „Diese Tools werden noch mächtiger sein, sobald Teams eigene, individuelle Eingabeaufforderungen hinzufügen können.“

Die Verbindung zwischen Technik und dem Rest des Unternehmens

Eines der transformativsten Ergebnisse war die bessere Abstimmung. Früher arbeiteten Produkt- und Commercial-Teams getrennt von der Technikabteilung und waren auf manuelle Updates sowie E-Mail-Threads angewiesen. Jetzt, mit monday dev und monday work management auf derselben Plattform, existieren diese Silos nicht mehr. Alle arbeiten mit einer einheitlichen „Quelle der Wahrheit“.

Mit monday dev kann jetzt jeder sehen, was passiert – das Commercial-Team, Produkt und Technik

Mervin Tan

Lead Software Engineer

Die Auswirkungen

Die Ergebnisse waren unmittelbar und messbar. Vistra berichtete von einer 28 %igen Verbesserung der Time-to-Market, nachdem die Workflows und der Lieferprozess neu gestaltet wurden. Entwickler verbringen weniger Zeit mit Toolwechseln, Produktmanager verfolgen den Fortschritt in Echtzeit und Stakeholder haben endlich vollständige Transparenz.

Jetzt ist alles miteinander verbunden – die Roadmap, User Stories, Bugs und Aufgaben

Mervin Tan

Lead Software Engineer

Wo Anfragen früher in Teams-Nachrichten verloren gingen, laufen sie nun durch ein transparentes, nachvollziehbares System. Wo Stakeholder früher Updates hinterherjagten, liefern Dashboards sofort Antworten. Und wo die Technik früher isoliert arbeitete, ist sie jetzt eng mit dem Geschäft verbunden.

Erkenntnisse aus dem Entwicklerteam

Für Teams, die monday dev in Erwägung ziehen, ist Mervins Tipp einfach: Mit Vorlagen starten und iterativ verbessern.

Beginnen Sie mit den vorgefertigten Vorlagen, die eine Grundlage bieten, mit der Sie sofort loslegen können. Sobald Sie gestartet sind, können Sie gerne individuell anpassen. Die Plattform passt sich an die Arbeitsweise Ihres Teams an, nicht umgekehrt. Je mehr Sie experimentieren, desto mehr Wert werden Sie erschließen.

Mervin Tan

Lead Software Engineer

Wie geht es weiter?

Vistra untersucht bereits neue Möglichkeiten, die Effizienz weiter zu steigern – durch den Ausbau der Nutzung von KI-Funktionen, um manuelle Berichte zu reduzieren, das Testen von VS Code-Integrationen für Aufgabenverwaltung direkt in der Entwicklungsumgebung und das Ausprobieren von hybriden Portfolio-Ansichten, die Technikinitiativen mit der Unternehmensstrategie verbinden.

Abschließende Gedanken

Für Vistra war monday dev ein Neuanfang – der die Technik direkt mit den Geschäftsergebnissen verknüpft. Das Unternehmen ist von verstreuten Anfragen und unklaren Abläufen zu einem transparenten, vernetzten System übergegangen. Die Bereitstellung erfolgt schneller, die Zusammenarbeit läuft reibungsloser, und die Abstimmung ist enger.

„Unsere Stärke lag schon immer in der engen Teamarbeit“, fasst Mervin zusammen. „monday dev hat dies verstärkt, indem eine nahtlose, transparente Umgebung für die Zusammenarbeit geschaffen wurde. So sind wir in der Lage, jedes Projekt anzugehen – egal wie komplex.“